Theater unterm Dach

Premiere„Mein Vater, Bin Laden und Ich“Eine szenisch-konzertante Lesung mit Video nach einem Text von Rafael Ossami Saidy von und mit SPORT

Ensembles SPORT

„Mein Vater, Bin Laden und Ich“ setzt sich, ausgehend vom 11.September 2001, mit (post-)migrantischen Biografien auseinander und verschränkt dabei Zuschreibungen, Vorurteile und scheinbar authentische biografische Elemente zu einem merkwürdigen Anti-Märchen.
Anlässlich des 25ten Jahrestages des 11. September 2001 lädt das Ensemble SPORT zu einer szenisch-konzertanten Lesung des Textes: In zehn Kapiteln entsteht aus Sprache, Musik, Video und Performance eine immersive Lesung, die postmigrantische Perspektiven in einem neuen Licht erscheinen lässt.

von und mit: SPORT (Simon Kluth, Rafael Ossami Saidy, Susanne Brendel), Genet Zegay

Die Anfänge des Ensembles SPORT führen nach Ludwigsburg: Hier lernte sich das Kollektiv kennen und arbeitete in verschiedenen Produktionen bereits im Studium an der ADK zusammen (u.a. in » iCh mÖhCte liEbEr NihCt« von Rafael Ossami Saidy nach Herman Melville in der Regie von Rafael Ossami Saidy. 

SPORT sind Susanne Brendel (Alumna ABK), Rafael Ossami Saidy (Regie-Alumnus ADK) und Simon Kluth (Schauspiel-Alumnus ADK) – ein künstlerisches Dreiergespann bestehend aus einer Bühnen-/Kostüm-/Videokünstlerin, einem Regisseur/Autor/Videokünstler und einem Schauspieler/Musiker/Komponisten. SPORT steht seit 2019 für immersive, relevante und einnehmende multimediale Musiktheaterstücke und Performances.

Rafael Ossami Saidy

Rafael Ossami Saidy ist Regisseur, Videokünstler und Autor. Er studierte Philosophie und Geschichte an der Freien Universität Berlin, Regie an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg und ist ausgebildeter 3D-Spieleentwickler.

Seine bisherigen Arbeiten führten ihn unter anderem ans Deutsche Theater Berlin, ans Staatstheater Cottbus und das Saarländische Staatstheater. Im März 2026 wird er in »Krieg und Frieden« (Regie: Armin Petras) am Theater Bremen das Video und die Livekamera verantworten.

Susanne Brendel

Susanne Brendel (*1992) ist Bühnenbildnerin, Kostümbildnerin und Videokünstlerin mit besonderem Interesse an immersivem Musiktheater und dem Inszenieren vorhandener Orte, Objekte und Ressourcen. Ihr Studium absolvierte sie an der ABK Stuttgart und der VDA Vilnius.

Nach Arbeiten zuletzt u.a. am Theater Bremen, bei den Bregenzer Festspielen oder am Staatstheater Cottbus, ist sie derzeit u.a. an kommenden SPORT-Projekten und als künstlerische Leitung im Bereich Video für das Community-Projekt 2026 derElbphilharmonie Hamburg tätig.

Simon Kluth

Simon Kluth ist Schauspieler und Musiker. Im April 2026 gibt er sein Debüt an der Metropolitan Opera New York in der Rolle des Anton in der Oper »Innocence« von Kaija Saariaho. Zudem ist Simon Kluth demnächst in der Rolle des Joseph Hadden im Kinofilm »Die Drei ??? – Toteninsel« (Filmstart 22.01.2026) zu sehen sein.

Er war Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs, der Kunststiftung Baden-Württemberg und der Claussen-Simon-Stiftung. Zuletzt hatte er eine Residency an der Fondation Fiminco in Paris.

Aufführungen