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Den gesamten Spielplan aller Berliner Bühnen finden Sie unter:
https://www.berlin-buehnen.de/de/spielplan/
 



Wer den Spielplan des TuD bekommen möchte, kann sich auch per mail (theateruntermdach(at)gmail.com) mit dem Betreff 'SPIELPLAN' bestellen' anmelden.




Nach allen Vorstellungen können die Besucher mit den Künstlern
im Theaterfoyer ins Gespräch kommen.


 

 

NOVEMBER 2019

 

 

  

Sa      16.11.     20 Uhr, im Anschluß:
Theaterscouting-Publikumsgespräch


So      17.11.     20 Uhr



                                      Foto: Stephan Thiel

DIE WOHLPRÄPARIERTE FRAU oder The ultimate imitation of life
von Susanne Jansen

Regie: Stephan Thiel
Mit: Anna Bardorf,
Susanne Jansen,
Elena Weiß,
Alexander Ernst

Das Bordbistro eines Hochgeschwindigkeitszugs – Halt auf freier Strecke – drei Frauen und ein Mann, der Musiker, Mitreisender und auch der Hund Wolfi ist...
Der Zug steht – keiner weiß warum, oder ob die Fahrt weitergeht. Was folgt ist ein rasanter, mitreißender, wortgewaltiger Theaterabend. Monologisch, dialogisch und chorisch ringen die drei Frauen um Ihre Würde im Kampf um Optimierung und Flexibilität, gegen die Wut auf‘s banale Leben, immer auf der Suche nach dem wahren Leben und der Schönheit des Moments. Der Text entfaltet einen poetischen Atem und kraftvollen Rhythmus. Mal nervös und fiebrig, dann wieder selbstironisch leicht, fast en-passant, berührend, sinnlich und vital agieren drei „Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs“ – aber auch Frauen mit Nerven am Rande des Zusammenbruchs.

Diese Inszenierung wurde zum Friedrich-Luft-Preis 2016 nominiert.
Der seit 1992 verliehene Theaterpreis würdigt jährlich die beste Berliner oder
Potsdamer Theateraufführung.



 
Mo     18.11.     20 Uhr

Konzert
mit der Jugendband ENDE SEPTEMBER

"Ende September" gibt es seit Anfang 2019. Sie bestehen aus Asja (Bass), Bruno (Schlagzeug), Johan (Gitarre), James (Gitarre), Caspar Valentin und Marlene (Gesang).

Stilistisch findet man sie irgendwo zwischen Rock, Grunge, Pop, Punk und Lärm. Sie geben hiermit ihr erstes abendfüllendes Konzert.
Stiftung Warentest hat bestätigt: „Ende September ist mit "Sehr Gut" zu bewerten. 5/5 Sterne. "They are good." - Johnny Rotten
 


 

Do       21.11.     20 Uhr
Fr        22.11.     20 Uhr 





 

                                 Foto: Johanna Hasse

DAS LANGE NACHSPIEL EINER KURZEN MITTEILUNG
von Magne van den Berg –
Deutsch von Eva M. Pieper

Regie: Johanna Hasse
Ausstattung: Francoise Hüsges
Licht: Thomas Schick
mit: Melissa Anna Schmidt, Thomas Georgi, Urs Fabian Winiger, Marco Wittorf,

Ein Mann, eine Frau, ein Freund und ein Liebhaber. Vier Freunde seit ewigen Zeiten. Jeder von ihnen hat seinen festen Platz. Bis eines Tages Jon zu Louise sagt: „Ich trage mich mit dem Gedanken, von hier wegzugehen.“ Plötzlich ist nichts mehr, wie es war.
Das lange Nachspiel einer kurzen Mitteilung rast im Sprach-Stakkato über die Gefühlsklaviatur. Kunstvoll und mit einem feinen Gespür für Komik und Tragik formt die niederländische Autorin Magne van den Berg die Dialoge zwischen ihren Figuren und lenkt den Blick auf die Fragilität unseres sozialen Miteinander. In den kurzen Dialogen werden die großen Fragen der Selbstfindung, von Liebe, Begehren Freundschaft, Eifersucht und Verlust sichtbar gemacht. Wie nah darf Nähe sein? Wann gefährdet sie die Freiheit? Wenn einer geht, was passiert mit denen, die bleiben?

Eine Koproduktion zwischen dem Theater unterm Dach Berlin und dem monsun.theater Hamburg. Gefördert von der Ilse und Dr. Horst Rusch Stiftung.
 


 

Sa     23.11.     20 Uhr
So     24.11.     20 Uhr





                                    
                                   Foto: Dorothea Tuch
 
DER RESERVIST
von Thomas Depryck
Aus dem belgischen Französisch übersetzt von Frank Weigand

Regie: Suzanne Emond
Es spielen: Helge Gutbrod, Thorsten Hierse, Carla Weingarten
Live Musik: Tobias Vethake

Perfekt, sage ich mir ...nachdem es wirklich nichts für mich zu tun gibt, gehöre ich eben zur Reserve!“

Das ist die Geschichte von einem Typen, der nach einer Alternative zu dem Modell sucht, das man ihm vorgibt. Ein Naivling halt. Oder ein Parasit. Aber das klappt nicht. Am Ende ist er auf jeden Fall der Gelackmeierte.

Das ist die Geschichte von einem Mann, der sich nicht zugehörig fühlt. Ein Mann, der seinen Platz nicht findet. Der keine Arbeit hat. Dem man aber erklärt hat, dass er eine Arbeit finden muss. Ein Mann, der sich umschaut, wenn er zum Jobcenter geht, ohne wirklich zu verstehen, was er dort soll. Eines Tages macht er einen Schritt zur Seite und beschließt sich selbst als Teil der Reserve an verfügbarer Arbeitskraft zu betrachten. Ein Reservist. Wie bei der Armee. Und an dem Tag, an dem man ihm den Job anbietet, der hundertprozentig zu ihm passt, wird er bereit sein.

„Der Reservist“ ist eine satirische und impertinente Parabel über Arbeit und Sozialpolitik. Das Stück des belgischen Autors Thomas Depryck gewann 2016 den Internationalen Autorenpreis beim Heidelberger Stückemarkt. 

https://www.youtube.com/watch?v=X61_WguHD-E
 


 

Do       28.11.     20 Uhr
Fr        29.11.     20 Uhr









                                     Foto: Christoph Schüchner

metzner & schüchner                                                                                  
BREAKING BRUNHILD 
von und mit Mareile Metzner, Till Josa Paar & Gäste

Künstlerische Leitung / Text / Spiel: Mareile Metzner
Live-Musik / Arrangements: Till Josa Paar
Dramaturgische Beratung: Christoph Schüchner / Alexandra Süßmilch

BRUNHILD ist enttäuscht! Buchstäblich. Von wegen Gleichberechtigung, Toleranz, Solidarität, Weltfrieden. Von wegen „Nie wieder Faschismus“. Und vom Klima ganz zu schweigen! Wie zuversichtlich ist sie im letzten Jahrhundert ins Erwachsenenleben gestartet - und jetzt?       Zu einer Live-Talkshow mit literarisch-musikalischer Bestandsaufnahme lädt Mareile Metzner alias BRUNHILD ein ins deutsche Wohnzimmer und fragt nach dem Wesen einer kulturellen Identität. Gibt’s die? Wenn ja, wie viele? Was soll man bewahren, was sich bewahren, was kann weg?

BREAKING BRUNHILD ist ein Abend zwischen Auf- und Zusammenbruch, Ethik und Etiketten.
Eine (An)Klage. Ein (Ab)Gesang. Eine (Ver)Dichtung. Ein (Mani)Fest. Mit Balladen, Liedern, Herz, Hand und Hirn. Und vor allem mit Gästen von überall und nebenan.

https://www.youtube.com/watch?v=ydCTwuIy618

www.mareile-metzner.de
 


 

Sa     30.11.     20 Uhr
  
 


 





                                     Foto: Enrico Kusnady

DRECK
von Robert Schneider

Regie/Ausstattung: Oleg Mirzak
Schauspiel: Timur Isik

Das Stück „Dreck“ von Robert Schneider stammt aus der Zeit, als die sogenannte „Flüchtlingskrise“ nicht einmal vorstellbar war, genauso undenkbar war vor 25 Jahren die Möglichkeit der Entstehung einer Partei, die mit offen ausländerfeindlichen und menschenverachtenden Parolen in alle 16 Landtage der Bundesrepublik einzieht und in der laufenden Legislaturperiode im Bundestag vertreten ist.

Sad ist Araber. Er ist illegal in Deutschland. Täglich muss er achtundfünfzig Lokale ablaufen und Rosen verkaufen, um sein Lebensunterhalt zu finanzieren, jede Nacht zwölf Kilometer. Dabei begegnet er jeden Tag Ausländerfeindlichkeit und Vorurteilen und der Kampf dagegen scheint so aussichtslos zu sein, dass Sad einen Teil von sich aufgibt: Seinen Stolz und seine Selbstachtung. In dem Elend, in dem er sich befindet, hat der andere Teil von ihm kaum eine Chance zu überleben. Trotzdem bricht sein wahrer Charakter manchmal durch.
 


 
 

DEZEMBER 2019
 

So     01.12.     20 Uhr
  
 








                                     Foto: Enrico Kusnady

DRECK
von Robert Schneider

Regie/Ausstattung: Oleg Mirzak
Schauspiel: Timur Isik

Das Stück „Dreck“ von Robert Schneider stammt aus der Zeit, als die sogenannte „Flüchtlingskrise“ nicht einmal vorstellbar war, genauso undenkbar war vor 25 Jahren die Möglichkeit der Entstehung einer Partei, die mit offen ausländerfeindlichen und menschenverachtenden Parolen in alle 16 Landtage der Bundesrepublik einzieht und in der laufenden Legislaturperiode im Bundestag vertreten ist.

Sad ist Araber. Er ist illegal in Deutschland. Täglich muss er achtundfünfzig Lokale ablaufen und Rosen verkaufen, um sein Lebensunterhalt zu finanzieren, jede Nacht zwölf Kilometer. Dabei begegnet er jeden Tag Ausländerfeindlichkeit und Vorurteilen und der Kampf dagegen scheint so aussichtslos zu sein, dass Sad einen Teil von sich aufgibt: Seinen Stolz und seine Selbstachtung. In dem Elend, in dem er sich befindet, hat der andere Teil von ihm kaum eine Chance zu überleben. Trotzdem bricht sein wahrer Charakter manchmal durch.
 


 

Mi     04.12.     10 Uhr
Do    05.12.     10 Uhr


 



                                    Foto: Gabriele Nagel

HOR-Künstlerkollektiv
TOMTE TUMMETOTT von Astrid Lindgren
Ein Theater mit Musik für Menschen ab 3 Jahren
                              
mit: Juliane Werner (Erzähler, Fuchs, Gitarre)
       Astrid Rashed (Erzähler, Tomte, Geige)
       Gabriele Nagel (Video)
Kostüm/Bühne: Sabine Mader

Winter, ein alter Bauernhof, alle schlafen, alle außer einem: Tomte Tummetott. Keiner hat ihn jemals gesehen aber alle wissen, dass er dort wohnt und über den Hof wacht - über Mensch und Tier: er schaut nach den Kühen, dem Pferd und den Schafen, nach Katze, Hund und den Hühnern.

Leise schleicht jemand umher, es ist Mickel der Fuchs:" Nehmt euch in acht, ihr Hühner, jetzt komme ich"…aber Tomte passt gut auf, dass niemandem etwas passiert in der Nacht und doch auch keiner hungrig bleiben muss : " Ich will gerne meine Grütze mit Dir teilen"

Das HOR-Künstlerkollektiv erweckt die berühmte Bilderbuchgeschichte von Astrid Lindgren mit Musik, Theater und Video zum Leben.
 


 

Do     05.12.     20 Uhr







                                        Foto: Produktion

UNTERM TEPPICH
Der Krieg, meine Eltern und ich 

Szenische Collage


von und mit: Ilona Schulz
am Klavier: Jenny Ribbat
Regie: Dania Hohmann

1945, ‘Stunde Null‘. Das Ausmaß des zerstörerischen Größenwahns und die unfassbare, perfide organisierte Vernichtung der jüdischen Bevölkerung sind so ungeheuerlich, dass daneben alles andere Leid verblasst. Aber es ist da. Millionen Deutsche stehen vor dem Scherbenhaufen ihres eigenen kleinen Lebens, Überlebens, geplatzter Träume, zerstörter Heimat, Flucht, Vertreibung und den Verlust nahestehender Menschen.

Was passiert mit den Menschen der schuldigen Nation? Wohin mit Scham, Schuldgefühlen, Trauer über Verlorenes, Wut über Verblendung, Enttäuschung, Verletzung, Erschöpfung?
Keine Zeit: Wiederaufbau. Die keimende Hoffnung, doch noch einen kleinen Zipfel Glück zu erwischen oder wenigstens Frieden, ein bisschen „Normalität“ – Liebe vielleicht – man will nach vorne schauen und nicht zurück. Aber wohin mit der eigenen Not? Unter den Teppich!

Auf der Grundlage einer Auswahl von Briefen der Eltern der Schauspielerin Ilona Schulz von Kriegsende 1945, Flucht, Gefangenschaft und Rückkehr, haben Dania Hohmann und sie eine Collage erstellt.
 


 

Fr     06.12.     20 Uhr






                                    Foto: Karen Schultze

LENZ von Georg Büchner

Mit: Matthias Rheinheimer
Regie: Lutz Lansemann

Der junge revolutionäre Dichter Lenz wird von Goethe und dem Weimarer Fürsten wegen einer angeblichen „Eseley“ ins Exil geschickt und durchwandert das Steintal im Elsaß. Lenz sucht – verarmt und in einer Existenzkrise – bei dem modernen Pfarrer und Sozialpionier Oberlin nach einer neuen Perspektive. Zwei Wochen später wird er aus Waldersbach unter Bewachung in einer Kutsche nach Straßburg gefahren.
Fünfzig Jahre später fällt Georg Büchner der Tagebuchbericht Oberlins in die Hände, und er verarbeitet diesen zur Erzählung „Lenz“. 

Heute gilt das Stück als erstes literarisches Werk über die Schizophrenie. Lenzens Verhalten wird aber auch als heftige Reaktion gegen die sozialen und künstlerischen Zwänge interpretiert.

www.youtube.com/watch?v=DYqhbAO6RqI
 


 

Sa     07.12.     20 Uhr




                                    
                                      Foto: Produktion

EMPFÄNGER UNBEKANNT
von Kathrine Kressmann Taylor
Deutsch von Dorothee Böhm

Eine Szenische Lesung mit:
Anne-Catrin Märzke und Thadäus Meilinger

Es ist das kürzeste Drama aller Zeiten. In 18 Briefen und einem Telegramm wird die Geschichte der beiden Deutschen Martin Schulze und Max Eisenstein erzählt, zwei Freunde, die Anfang des 20. Jahrhunderts eine gemeinsame Kunstgalerie in San Francisco betreiben. Obwohl die Geschäfte großartig laufen, entschließt sich Martin 1932 nach Deutschland zurückzukehren und die beiden beginnen ihre intensive Brieffreundschaft. Alles ändert sich, als Hitler 1933 an die Macht kommt. Die Veränderungen, die ein ganzes Land in den Untergang führen, spiegeln sich auch in den Briefen wieder und mit jedem Poststempel nähert sich die Freundschaft ihrem schleichenden Ende…

Ein literarisches Meisterwerk von beklemmender Aktualität, das im vergangenem
Jahr 80. Jubiläum feierte.
 


 

So     08.12.     20 Uhr











                                 Foto: Produktion
 
Erzählkunst e.V. zu Gast im TuD
AN DEN HIMMEL GEWORFEN

Mit den Erzählerinnen: Eva-Maria Schneider-Reuter, Hannah Demtröder, Nicola Knappe

Die griechische Mythologie hat ihre Spuren nicht nur auf der Erde hinterlassen, sondern auch am Himmel. Mit ihrem Erzählprogramm „An den Himmel geworfen“ folgen Eva-Maria Schneider-Reuter, Hannah Demtröder und Nicola Knappe diesen Spuren. Von Berlin in den Sternenhimmel schauend, die Milchstraße entlang, den großen Bären umrundend, durch den Andromedanebel hindurch. Immer tiefer hinein ins Nachtblau.

Götter, Gebieterinnen und allerlei Getier sind am Firmament verewigt, die Griechen haben sie empor gehoben, am Himmel verankert und sie benannt. Die Erzählerinnen strecken nun ihre Hände aus, greifen in die Vollen, schauen sich Monde, Planeten und Sterne an – und nehmen das Publikum mit. Wortwörtlich: Denn die Grenze zwischen Bühne und Zuschauerraum wird aufgehoben, das Publikum wird gemeinsam mit den Erzählerinnen das Universum entdecken. Die mobile Erzählsituation erlaubt es den Erzählerinnen, ganz nah bei den Zuhörern und Zuschauern zu sein, und gemeinsam mit diesen den Weg an den Himmel zurückzulegen.
 


 

Do      12.12.     20 Uhr
Fr       13.12.     20 Uhr
Sa      14.12.     20 Uhr 







                                        
                                          Foto: PIFF! PAFF! e.V.


Premiere
PIFF! PAFF! e.V.
Uraufführung
SIEBEN LAGEN KNOBLAUCH SCHARF
von Juliane Baldy
 
Regie/Bühne/Kostüme: Thomas Donndorf
Mit: Juliane Baldy, Brigitte Faulhaber, Ellen Funke, Sandra Görlitz, Kristina Rubin,
Henry Tuchlinsky
Special Guest: PIFF!PAFF!-Chor mit: Manjana Fischer, Gesine Rosenau, Ulrike Thieme,
Karen Winkler, Monika Drescher, Ines Bechtle, Birgit Rurainsky, Stefanie Woelk, Ilka Völkel, Renate Gerlach 

SIEBEN LAGEN KNOBLAUCH SCHARF ist eine Bearbeitung von Juliane Baldy nach dem Stück Die Troerinnen von Euripides.
Die besiegte Stadt. Wer übrig bleibt, sind die Gewinner, die keine mehr sind, weil Verlierer. Der Feind hat gewonnen, ergo ist er der Gewinner. Wer nicht zum Feind hält, ist kein Gewinner - in neuer deutscher Wirklichkeit.
Hilde. Die Umsiedlerin. In der DDR hat sie ihr Auskommen gefunden, im neuen Deutschland wird sie von den Ereignissen überrollt. All das, wofür Hilde gekämpft hat, gibt es heutzutage nicht mehr. "Im Fernsehen sagen sie, dass es uns heut nicht mehr gibt. Sie sagen, dass as so sicher sei wie das Amen in der Kirche. Dabei wissen die gar nicht, wie sicher das Amen in der Kirche mal war."

Im Frühjahr 2020 erscheint Juliane Baldys Romandebüt in der Frankfurter Verlagsanstalt. Ihre Theatertexte werden vom Krl Make Theaterverlag vertreten.

Homepage www.piffpaff-berlin.jimdo.com
 


 

So     15.12.      20 Uhr






                                        Foto: Roger Jahnke

MUSIKBÜHNE
FEELING GOOD_4

Mit: Susanne Jansen (Vocal) und Ihren Musikern Guido Raschke (Piano) und Lutz Schlosser (Gitarre/Bass)

Inzwischen eine lieb gewonnene Tradition – das Advents­konzert.
Susanne Jansen, ausdrucksstarke Sängerin und Vollblut­schau­spielerin mit Gold und nötigen­falls auch dem passenden Quäntchen raueren Edel­metalls in der Stimme, lädt zum Konzert und einem musikali­schen Perforceritt durch Ihr Favoriten­repertoire – Blues, Jazz, Chanson, Eigen­williges, Selbst­getextetes.
Begleitet von den beiden groß­artigen Musikern Guido Raschke und Lutz Schlosser.

Gänse­haut­feeling garantiert!
 


 

Do    19.12.     20 Uhr
Fr     20.12.     20 Uhr
Sa    21.12.     20 Uhr  




                                         Foto: Ashley
                      
zum letzten Mal:
SEHNSUCHT NACH DER SEHNSUCHT...
Bildnis einer dekadenten Seele.

Regie/Dramaturgie: Katarzyna Makowska-Schumacher
Musik (Komposition): Bardo Henning
Choreografische Unterstützung: Max Makowski
Bühne: Andre Putzmann
Kostüme: Liubov Miesch
Es spielen:  Wolfgang Hütter (Ego)
                 Katarzyna Makowska-Schumacher (Offstimme)  
                 Hannah Prasse (Rot)
                 Katarzyna Makowska-Schumacher (Grün)
                 Kerstin Richter/Elisabeth Taraba (Gelb)
                 Philipp- Manuel Bodner (Künstler 1)
                 Josephine Nahrstedt (Künstler 2)

Eine szenische Komposition mit Bildern, Musik, Sprache und Gesang, in deren Zentrum ein Schöpfer... ein Künstler... ein Dekadent steht. Inspiration für das Künstlerbildnis waren Künstler der Moderne: Edvard Munch, August Strindberg, Richard Dehmel, aber vor allem Stanislaw Przybyszewski, „der geniale Pole“, wie ihn August Strindberg nannte. Alle trafen sich in ihrer Berliner Stammkneipe „Zum schwarzen Ferkel“, ein Ort der künstlerischen Boheme zu damaliger Zeit.

Der Protagonist, hier symbolisch EGO genannt, ist eine Summe von dekadenten Zügen, die sowohl in der Biographie von Przybyszewski, als auch in seinen Literaturfiguren zu erkennen sind. Wir begleiten den Protagonisten auf eine „Reise der Seele“, eine „Lebensmesse“, eine „Totenmesse“, um es mit Przybyszewskis Worten auszudrücken. Den Künstler, der nirgendwo beheimatet ist, treibt eine unendliche Sehnsucht nach der Sehnsucht an, damals wie heute!?

https://vimeo.com/361942296
 


 


www.theateruntermdach-berlin.de