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Wer den Spielplan des TuD bekommen möchte, kann sich auch per mail (theateruntermdach(at)gmail.com) mit dem Betreff 'SPIELPLAN' bestellen' anmelden.




Nach allen Vorstellungen können die Besucher mit den Künstlern
im Theaterfoyer ins Gespräch kommen.


 

Ab 05. Juni 2021 öffnet das TuD wieder.
Um eine Weiterverbreitung des SARS-CoV2-Virus zu hemmen und das Infektionsrisiko zu minimieren, finden die Vorstellungen unter Einhaltung strenger Hygienevorgaben statt.
Bitte beachten Sie deshalb die nachfolgenden Hinweise zu Abstands- und Hygieneregeln des TuD.

Voraussetzungen für einen Vorstellungsbesuch
Die Vorstellungen können nur besucht werden, wenn einer der folgenden
Nachweise an der Abendkasse vorgelegt wird:
- bescheinigter Negativtest (privat durchgeführte Selbsttest werden nicht akzeptiert)
- vollständige Impfung (letzte Impfung muss mind. 14 Tage zurückliegen)
- Genesung von einer Covid-Infektion

Kartenkauf
- Der Kartenkauf ist über eine verbindliche Anmeldung / Reservierung 
 
per
e-mail: theateruntermdach@gmail.com möglich.
  Wenn diese
von uns
rückbestätigt wurde, liegt die Karte an der Abendkasse
  (öffnet 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn) bereit.
- Um uns das Erfassen der Gästeliste zu erleichtern, möchten wir Sie bitten, uns bereits
  bei der Reservierung mitzuteilen, aus wie vielen Haushalten die Personen kommen und
  die dafür entsprechenden Kontaktdaten (siehe DATENERHEBUNG zum Nachweis von
  Infektionsketten) mitzuteilen.
- Oder Sie nutzen den von uns angebotenen QR-Code der Luca-App für Veranstaltungen.
- Bitte zahlen Sie, wenn möglich, den Eintrittspreis passend.
- Sollten Sie Ihre Reservierung nicht in Anspruch nehmen können, informieren Sie
  uns bitte 48 h vor dem eigentlichen Vorstellungsbeginn, um anderen Personen die
  Möglichkeit zu geben die Vorstellung zu sehen.
- Bei als ausverkauft gekennzeichnete Vorstellungen haben Sie die Möglichkeit nicht
  abgeholte Karten an der Abendkasse zu erwerben.
 
  
Mund-Nasen-Bedeckung
- Auf dem Gelände des Kulturareals und in den Gebäuden ist das Tragen einer
  Mund-Nasen Bedeckung (FFP2-Maske) Pflicht für alle Personen.

- Bei einer Weigerung, die Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, machen wir von unserem
  Hausrecht Gebrauch und sprechen ein Hausverbot aus.

Mindestabstand
- Bitte halten Sie auf dem gesamten Kulturareal und im Gebäude den Mindestabstand
  von 1,5 m zu anderen Personen ein.
- Von dieser Regel ausgenommen sind Personen, die in einem Haushalt leben, sowie
  Familien und Paare.
- Der Einlass in den Theatersaal ist geregelt, bitte folgen Sie den entsprechenden
  Anweisungen des Personals.


Weitere Hygiene-Hinweise
- Bitte beachten Sie auch die bekannte Husten-Nies-Etikette.
- Wenn Sie in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einem an COVID-19 Erkrankten hatten
  oder selbst an einem Infekt der oberen Atemwege leiden, dürfen Sie unsere
  Veranstaltungen nicht besuchen.
- Im Kassenbereich stellen wir zudem Mittel zur Händedesinfektion bereit.


Beschilderung vor Ort
- Bitte achten Sie auf die weiteren Aushänge Vorort und die Beschilderung der
  Abstandsmarkierungen und Wegführung im gesamten Gebäude.
  
Datenerhebung zum Nachweis von Infektionsketten und
Datenschutz

-
Um im Verdachtsfall die Nachverfolgung der Infektionskette sicherstellen zu können,
  sind wir verpflichtet, eine Gästeliste zu führen. Es werden die vollständigen Namen,
  Wohnanschrift, Email-Adresse und Telefonnummer
erhoben und z.T. digital
  gespeichert. Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach 30 Tagen
  vernichtet.
  Wir möchten Sie bitten, ein Ausweisdokument bei sich zu haben.

 

 


 

 

 JUNI 2021

Do     03. 06.      20 Uhr  online
Fr      04. 06.      20 Uhr  online

Vorstellungsdauer: 90 min


Das Kennwort für die jeweilige Vorstellung
erhalten Sie per Anfrage
unter: theateruntermdach@gmail.com.

Es wird Ihnen am jeweiligen Vorstellungstag
kurz vor 19 Uhr gesendet.
Zwischen 19 bis 23 Uhr haben Sie dann Gelegenheit, sich die Inszenierung kostenfrei anzuschauen, danach wird der Zugriff wieder deaktiviert.
 

Uraufführung
KAPUTTE AUTOMATEN
nach einem Text von Susanne Jansen

Regie: Stephan Thiel
Spiel: Ingolf Müller Beck, Anne Hoffmann, Susanne Jansen

KAPUTTE AUTOMATEN stellt das Thema Mensch-Maschine in den Kontext weiblicher und männlicher Identitätssuche und beschreibt das Spannungsfeld zwischen Auflehnung und Unterwerfung angesichts noch immer festgefügter gesellschaftlicher Rollenbilder.

Grundlage der Inszenierung ist ein Theatertext von Susanne Jansen, dessen Rahmenhandlung mit Elementen von Science Fiction spielt und das Pygmalionmotiv zum Ausgangspunkt hat: Ein ideales menschliches Paar soll künstlich erschaffen werden - perfekt und von menschlichen Fehlern frei. Um solche „Maschinen“ zu programmieren, sollte man die eigenen Bedürfnisse genau kennen und formulieren können. Das allerdings scheint eine unlösbare Aufgabe zu sein… Dazu kommt die Problematik der Definition und Relevanz von MENSCHLICHKEIT angesichts überlegener Maschinen - schon heute kennen Computerprogramme unsere Wünsche manchmal besser als wir selbst. So erleben wir das berührende, aber auch groteske und komische Ringen der ProtagonistInnen mit ihren Handlungsmustern und Prägungen.
Sind Roboter bald die besseren Menschen und wir nur fehlgeleitete „kaputte Automaten“ ?

 


 

Sa     05.06.      20 Uhr  




                                             
                                   Foto: Produktion

UNTERTAN - WIR SIND DEIN VOLK
nach Heinrich Manns Der Untertan  

Regie: Anja Gronau
Spiel: Alexander Schröder
Dramaturgie: Dirk Baumann
Künstl. Mitarbeit: Marcel Luxinger 

Vor über 100 Jahren (1914) erscheint der Roman DER UNTERTAN von Heinrich Mann das erste Mal. Die Glorifizierung des Kaisers und des Kaiserreichs (nach oben buckeln – nach unten treten!) stellt H. Mann in den Mittelpunkt seiner unterhaltsamen und sarkastischen Analyse.
Diederich Heßling war ein weiches Kind, das am liebsten träumte, sich vor allem fürchtete. Halt und Orientierung findet Heinrich Manns Protagonist während seiner leidenschaftlichen Lebenssuche in Institutionen und vorgegebenen Strukturen. Der Untertan braucht die Macht. Durch seine Unterwerfung unter und sein bedingungsloses Plädoyer für die Macht glaubt er sich vereint mit ihr – in Verkennung seiner eigenen gesellschaftlichen Stellung. Blitzschnell weiß er Situationen zum eigenen Vorankommen zu nutzen: Mit lasziver Lust jauchzt er auf, wenn die Obrigkeit ihr Gewaltmonopol wahrnimmt und den demonstrierenden Umstürzlern und Krawallbrüdern die Grenzen aufzeigt. Der Untertan will Ordnung. Eine pluralistische, demokratische Gesellschaft ist ihm zutiefst suspekt. In Zeiten gesellschaftlicher Un­sicher­heiten findet der Ruf nach einer Überfigur, die Identifikation und Ordnung verkörpert, seinen Nährboden. Jetzt oder nie: Monarchie!
 


 

So     06.06.     20 Uhr    












                                             Foto: Marcus Lieberenz


GRETE
nach Goethes Faust

Spiel: Claudia Wiedemer
Regie: Anja Gronau
Regieassistenz: Nora Otte
künstlerische Mitarbeit: Marcel Luxinger

Blond bezopft und einfältige Verse säuselnd – so ist das deutsche Gretchen allen vertraut, als Opfer männlicher Rücksichtslosigkeit. Anja Gronau und Claudia Wiedemer geben dem Gret­chen einen Abend, ohne Rücksicht auf Faust.
Zerscheitern und zu Grunde gehen – diese Unbedingtheit im Handeln, nicht nur alle Schran­ken der bürgerlichen Existenz, sondern alle Bedingungen des Lebens selbst hinter sich zu lassen, formuliert Faust. Gretchen handelt danach.
Mit ihrem Blick hinter die Kulissen untersuchen Anja Gronau und Claudia Wiedemer, welche Möglichkeiten der heutigen Aneignung diese Frauenfigur zwischen Hingabe und Auflehnung, jenseits des Klischees vom blondzopfigen Mädchen bietet.

Diese Inszenierung wurde mit dem Friedrich-Luft-Preis 2005 ausgezeichnet. 
 



 

Do     10.06.      20 Uhr  Premiere ausverkauft
Fr      11.06.     20 Uhr   ausverkauft
Sa     12.06.     20 Uhr   ausverkauft







Foto: Auntie P
https://www.flickr.com/photos/auntiep/4471899854

HOFFNUNG! DU BASTARD
Stückentwicklung 

Regie: Stephan Thiel
Bühne: Elise Richter
Spiel: Thomas Georgi, Franziska Hoffmann, Miriam Kohler, Urs Stämpfli
Schlagzeug: Jan Leipnitz

Das Jahr 2020 zeigte die Krisen der Welt wie unter einem Brennglas.
Das apokalyptische Gefühl wird noch getoppt von einer Pandemie ungeahnten Ausmaßes.
Doch in dem Moment, in dem jeder einzelne Mensch mit der individuellen und kollektiven Verletzlichkeit konfrontiert wurde, war zu sehen, wie Gesellschaftsentwürfe neu
diskutiert werden, wie solidarisches Miteinander gelebt wird!
Konfusion, Depression, Ohnmacht versus Utopie, Mut, Aufbruch – ausgehend von diesen widersprüchlichen Erfahrungen entwickeln Schauspieler*innen, Tänzer*innen und Musiker*innen gemeinsam ein Stück über Hoffnung in hoffnungslosen Zeiten; ein Stück über die Chance, die trotz Unsicherheit und Verzweiflung in krisenhaften Ereignissen steckt.
 


 

Sa    19.06.     20 Uhr  analoge Premiere (ausverkauft)
So   
20.06.     20 Uhr

Vorstellungsdauer: 90 min

Deutsche Erstaufführung
SEASON ONE
von Florence Minder
Deutsch von Frank Weigand und Sonja Finck

Regie: Suzanne Emond
Spiel: Helge Gutbrod, Thorsten Hierse, Dagmar Poppy

Nur durch Fiktion überleben wir. »

Wir sind im Dschungel. Irene Madsen, unsere Heldin, wird, zusammen mit den anderen Teilnehmern ihrer Touristengruppe, von brutalen Rebellen überwältigt und als Geisel gefangen gehalten. Nach blutiger Auseinandersetzung, tut sich ein Fluchtweg auf. Wird ihr die Heimkehr gelingen? Sehen Sie die nächste Episode!

In Zeiten von Netflix, Streaming und allgemeinem Internetkonsum, spielt Season One mit den Codes von Tv- Serien, Abenteuerfiktion, Stand Up und Theater, um unser Erleben der Welt unter dem Einfluss von Fiktion und Storytelling zu befragen.
Wie erzählt man über sich?
Wie projiziert man seine eigene Geschichte?
Und kann man sich von seiner Narration emanzipieren?
Das beißend komische Erfolgstück von Florence Minder wurde 2017 in Belgien geschrieben und gespielt und feiert nun seine deutschsprachige Erstaufführung.
 


 

Fr      25.06.     20 Uhr  analoge Premiere
Sa
     26.06.     20 Uhr 

Vorstellungsdauer: 80 min
  




                                           Foto: A. Gusner
                                                    
https://vimeo.com/543083271=Link zum Trailer

Uraufführung
ERDBEERWOCHEN

von Amina Gusner

Text/ Regie: Amina Gusner
Spiel: Lea Sophia Geier, Nina Kronjäger, Inga Wolff
Ausstattung: Inken Gusner
Bühnenbildass.: Norbert Bellen
Regieass.: Leonie Venzau
Kamera: Maximilian Miller

Der Abend ist ein Assoziations-Puzzle in Rot und Weiß.
Ums Bluten geht’s, etwas, das in allen Horrorfilmen, Kriegsfilmen, Zombifilmen, Krankenhausserien so geliebt wird. Aber in dem Projekt ist die Rede von der weiblichen Regel, die Frauen je nach Religion und Gesellschaft UNREIN macht und selbst in der modernen westlichen Welt, in der ach so sexuell aufgeklärten Zeit, wird die Menstruation tabuisiert bzw. stigmatisiert.

Bilder von Gewalt und Pornografie schockieren niemanden, aber das Bild einer menstruierenden Frau mit Schamhaar bringt die Menge zum Durchdrehen vor Empörung.  Es gibt so viel, was bei einer Frau besser verschwiegen wird und was Tabu ist. So wenig man darüber wissen will, wann eine Frau blutet, so wenig will man darüber wissen, wann sie damit aufhört. Wechseljahre. Peinlich. Während der Mann reift, verfällt die Frau oder „vertrocknet“.

Me Too hat mit der Sexismusdebatte und dem Machtmissbrauch in Hollywood den Ball ins Rollen gebracht. Der Ball rollt weiter, er rollt durch die eigenen Biografien und nichts ist mehr wie es war. Jeder und Jede sind davon betroffen, die Sache mit dem strukturellen Sexismus wird erkennbar in unser aller Leben. Was früher „normal“ war, ist heute sexistisch.

Aus Interviewprotokollen entsteht ein Theaterstück, das sich thematisch mit dem Erleben der „Erdbeerwochen“, „Tante Rosa zu Besuch“ oder wie die Monatsblutung noch genannt wird, beschäftigt. Davon ausgehend werden Erzählstränge und Themenfäden ausgerollt: Der Übergang vom Kind zur Frau, bis hin zum Aufhören des Blutens in den Wechseljahren. Erzählt wird das Erleben des weiblichen Körpers und all seiner merkwürdigen Veränderungen.

Drei Schauspielerinnen zeigen in einem Splitterwerk aus Minidramen, Monologen und Dialogen typische Situationen aus dem Leben von Frauen und Mädchen.
Bilderwelten, Mythen, auf Gaze projizierte Filme, die sich auch auf den Kostümen der Spieler-innen abbilden, erweitern das Bild - die Vergangenheit ist in uns. Blütenweiße Hochzeitskleider, blutige Laken im Wind, die jungfräuliche Braut, ein Frauenkörper auf weißen Fliesen.

Eine Produktion von Amina Gusner in Koproduktion mit dem Theater unterm Dach.
Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds.

 



www.theateruntermdach-berlin.de