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Den gesamten Spielplan aller Berliner Bühnen finden Sie unter:
https://www.berlin-buehnen.de/de/spielplan/
 



Wer den Spielplan des TuD bekommen möchte, kann sich auch per mail (theateruntermdach(at)gmail.com) mit dem Betreff 'SPIELPLAN' bestellen' anmelden.




Nach allen Vorstellungen können die Besucher mit den Künstlern
im Theaterfoyer ins Gespräch kommen.


 


MÄRZ 2019

 


Liebe Theaterbesucher,

leider ist die Foyerbar des TuD vorrübergehend wegen Umbaumassnahmen geschlossen.

Sie haben jedoch die Möglichkeit sich in der WABE (Gasometerbar) nach Vorlage der TuD-Eintrittskarte gastronomisch versorgen zu lassen.
Wir danken für Ihr Verständnis und wünschen einen guten Aufenthalt.

 

 

 

Do       21.03.      20 Uhr 
Fr        22.03.      20 Uhr 








                                                Collage: Artur Socha

SEHNSUCHT NACH DER SEHNSUCHT
Bildnis einer dekadenten Seele.


Regie/ Dramaturgie: Katarzyna Makowska-Schumacher
Musik (Komposition): Bardo Henning
Choreografische Unterstützung: Max Makowski
Bühne: Andre Putzmann
Kostüme: Liubov Miesch
Es spielen: Ego: Markus Braun
Alter Ego: ( Offstimme): Katarzyna Makowska-Schumacher
Gesang: Kerstin Richter/ Elisabeth Taraba
Rot: Hannah Prasse
Grün: Martha Freier
Gelb: Kerstin Richter/ Elisabeth Taraba
Künstler 1: Orlando Schiavone
Künstler 2: Jochen Uth

Eine szenische Komposition mit Bildern, Musik, Sprache und Gesang, in deren Zentrum ein Schöpfer... ein Künstler... ein Dekadent steht, der sich selbst als „Summe aller menschlichen Seelen in zarathustrischer Freiheit“ schafft.
Inspiration für das Künstlerbildnis waren Künstler der Moderne: Edvard Munch, August Strindberg,
Richard Dehmel, aber vor allem Stanislaw Przybyszewski, „der geniale Pole“, wie ihn August Strindberg nannte. Alle trafen sich in ihrer Berliner Stammkneipe „Zum schwarzen Ferkel“, ein Ort der künstlerischen Boheme zu damaliger Zeit.

Der Protagonist, hier symbolisch EGO genannt, ist eine Summe von dekadenten Zügen, die sowohl in der Biographie von Przybyszewski, als auch in seinen Literaturfiguren zu erkennen sind.
„Der traurige Satan“ wirkte damals ungemein belebend und anregend. Berlin, Paris, Krakau: die Städte seines Lebens. Nietzsche, Wagner, Schopenhauer: die Namen seiner Propheten. „L‘art pour l‘art“: sein künstlerisches Credo.

Wir begleiten den Protagonisten auf eine „Reise der Seele“, eine „Lebensmesse“, eine „Totenmesse“, um es mit Przybyszewskis Worten auszudrücken. Den Künstler, der nirgendwo beheimatet ist, treibt eine unendliche Sehnsucht nach der Sehnsucht an. Leid, Liebe, Ekstase und Abgrund sind seine Stationen.Das Leben als Kunstwerk gestaltet, mag heute etwas pathetisch erscheinen. Aber treibt „die Sehnsucht nach der Sehnsucht“ die Künstler heute nicht genauso wie damals an?


 

 


 

 

Sa      23.03.       20 Uhr   
So       24.03.       20 Uhr











                                                             Foto: Joachim Gern

DER RESERVIST
von Thomas Depryck
Aus dem belgischen Französisch übersetzt von Frank Weigand

Regie: Suzanne Emond
Es spielen: Helge Gutbrod, Thorsten Hierse, Carla Weingarten
Live Musik: Tobias Vethake

„Perfekt, sage ich mir ...nachdem es wirklich nichts für mich zu tun gibt, gehöre ich eben zur Reserve!“

Das ist die Geschichte von einem Typen, der nach einer Alternative zu dem Modell sucht, das man ihm vorgibt.
Ein Naivling halt.
Oder ein Parasit.
Aber das klappt nicht.
Am Ende ist er auf jeden Fall der Gelackmeierte.

Das ist die Geschichte von einem Mann, der sich nicht zugehörig fühlt. Ein Mann, der seinen Platz nicht findet. Der keine Arbeit hat. Dem man aber erklärt hat, dass er eine Arbeit finden muss. Ein Mann, der sich umschaut, wenn er zum Jobcenter geht, ohne wirklich zu verstehen, was er dort soll. Eines Tages macht er einen Schritt zur Seite und beschließt sich selbst als Teil der Reserve an verfügbarer Arbeitskraft zu betrachten. Ein Reservist. Wie bei der Armee. Und an dem Tag, an dem man ihm den Job anbietet, der hundertprozentig zu ihm passt, wird er bereit sein.

„Der Reservist“ ist eine satirische und impertinente Parabel über Arbeit und Sozialpolitik.  Das Stück des belgischen Autors Thomas Depryck gewann 2016 den Internationalen Autorenpreis beim Heidel-berger Stückemarkt.

https://www.youtube.com/watch?v=X61_WguHD-E

 

 

 

 

Do       28.03.      20 Uhr  Premiere
Fr        29.03.      20 Uhr
 






                                           




                                        Foto: Christoph Schüchner
 
schüchner & metzner
BREAKING BRUNHILD
von und mit Mareile Metzner, Till Josa Paar & Gäste

BRUNHILD ist ent-täuscht! Buchstäblich. Von wegen Gleichberechtigung, Toleranz, Solidarität, Weltfrieden. Von wegen „Nie wieder Faschismus“. Und vom Klima ganz zu schweigen! Wie zuversichtlich ist sie im letzten Jahrhundert ins Erwachsenenleben gestartet - und jetzt? Zu einer Live-Talkshow mit literarisch-musikalischer Bestandsaufnahme lädt Mareile Metzner alias BRUNHILD ein ins deutsche Wohnzimmer und fragt nach dem Wesen einer kulturellen Identität. Gibt’s die? Wenn ja, wie viele? Was soll man bewahren, was sich bewahren, was kann weg?

BREAKING BRUNHILD ist ein Abend zwischen Auf- und Zusammenbruch, Ethik und Etiketten.
Eine (An)Klage. Ein (Ab)Gesang. Eine (Ver)Dichtung. Ein (Mani)Fest. Mit Balladen, Liedern, Herz, Hand und Hirn. Und vor allem mit Gästen von überall und nebenan.

Künstlerische Leitung / Text / Spiel: Mareile Metzner
Live-Musik / Arrangements: Till Josa Paar
Dramaturgische und gestalterische Beratung: Christoph Schüchner / Alexandra Süßmilch


 

 


 

 

Sa       30.03.       20 Uhr   
So       31.03.       20 Uhr





                                                      Foto: Produktion

EMPFÄNGER UNBEKANNT
von Kathrine Kressmann Taylor
Deutsch von Dorothee Böhm
Eine Szenische Lesung


mit: Anne-Catrin Märzke und Lorris Andre Blazejewski

Es ist das kürzeste Drama aller Zeiten. In 18 Briefen und einem Telegramm wird die Geschichte der beiden Deutschen Martin Schulze und Max Eisenstein erzählt, zwei Freunden, die Anfang des 20. Jahrhunderts eine gemeinsame Kunstgalerie in San Francisco betreiben. Obwohl die Geschäfte großartig laufen, entschließt sich Martin 1932 nach Deutschland zurückzukehren und die beiden beginnen ihre intensive Brieffreundschaft. Alles ändert sich, als Hitler 1933 an die Macht kommt. Die Veränderungen, die ein ganzes Land in den Untergang führen, spiegeln sich auch in den Briefen wieder und mit jedem Poststempel nähert sich die Freundschaft ihrem schleichenden Ende…

Ein literarisches Meisterwerk von beklemmender Aktualität, das im vergangenem Jahr 80. Jubiläum feierte.

 




APRIL 2019


Do      04.04.     20 Uhr





                                              Collage: Ch. Schüchner

COLOR DE BARRO
Ein musikalisch-literarischer Tangoabend
                                                                                            
mit: Christoph Schüchner, Schauspiel (Berlin)
       Angnes, Gesang (Wendland)
       Federico D´Attellis, Gitarre (Buenos Aires)

... eine Gasse, ein Leuchtturm, die Liebe, eine Kantine, das Meer, der Nebel, eine Frau, nein ... Maria!, der Schmerz, eine Schwalbe, ein Café, vergangene Zeiten, die Vorstadt,...

color de barro - ein Abend gesungener und gesprochener Tangos mit Texten aus den goldenen 40er Jahren des argentinischen Tango von Catulo Castillo.
Schlammfarben, bildreich, überwältigend, ungestüm, dicht, warm, leise.
 



 

Fr        05.04.      20 Uhr
Sa       06.04.      20 Uhr






                                             Foto: Produktion

metzner & schüchner
NICHT VON SCHLECHTEN ELTERN
Eine musikalische Erblastbearbeitung

von und mit: Mareile Metzner, Christoph Schüchner

Anhand ihrer persönlichen Familiengeschichte nehmen metzner&schüchner die Folgen von Krieg, Flucht, Extremismus, Identitäts- und Heimatverlust unter die Lupe und die Traumata und Neurosen ihrer Kriegs- und Nachkriegs-eltern aufs Korn. Zu Vanille-Wildkirsch-Tee und Campari-Orange und mit dem Sound- track ihrer Kindheit und Jugend operieren sie sich selbst am offenen Herzen und legen die (erb)ärmlichsten Auswüchse ihrer Erziehung frei... Aber wer wird sich denn von Erblastern den Spaß verderben lassen?


 

 


 

 

So      07.04.     20 Uhr











                                               Foto: Marcus Lieberenz

GRETE
nach Goethes Faust

Spiel: Claudia Wiedemer                                                                      
Regie: Anja Gronau                                                                        
Künstl. Mitarbeit: Marcel Luxinger 

Blond bezopft und einfältige Verse säuselnd – so ist das deutsche Gretchen allen vertraut, als Opfer männlicher Rücksichtslosigkeit. Mit ihrem Perspektivwechsel auf die Figur der Grete zeigen Anja Gronau und Claudia Wiedemer, welche Möglichkeiten der heutigen Aneignung diese Frauenfigur zwischen Hingabe und Auflehnung, jenseits des Klischees vom blond zopfigen Mädchen bietet. Sie geben dem Gretchen einen Abend, ohne Rücksicht auf Faust.

Grete (Claudia Wiedemer) stürzt auf die Bühne und wir befinden uns mitten in einem Theaterstück, das so packend, faszinierend, lustig, traurig, liebevoll, emphatisch, ironisch, berührend, begeisternd ist…..        


Diese Inszenierung bekam den Friedrich-Luft-Preis 2004. Der seit 1992 verliehene Theaterpreis würdigt jährlich die beste Berliner oder Potsdamer Theateraufführung.

 


 

 

Di     09.04.      20 Uhr




Konzert
JAZZ AM HELMHOLTZPLATZ
zu Gast im Theater unterm Dach
mit dem Rusira Mixtett


 

 

Christian Magnusson – Trompete
Tobias Dettbarn – Klarinette
Anna Kaluza – Altsaxophon
Oleg Hollmann – Baritonsax
Jörg Bücheler – Posaune | Orlando de Boeykens – Tuba
Ruth Schepers – C-Saxophon, Sopransax, Flöte, Komposition

 

Wer dynamischen Jazz mag, der in die Beine geht und gleichzeitig aufhorchen
lässt, ist bei der synergetischen Brassband RUSIRA MIXTETT aus Berlin genau
richtig! Ruth Schepers und ihre Band lassen sich beim Komponieren von den
unterschiedlichsten musikalischen Einfl üssen inspirieren.
Freuen Sie sich auf einen dynamischen, klangvollen Abend und auf die
Begegnung mit einer Band, die aus eigenständigen und international
agierenden Musikerpersönlichkeiten besteht.


Facebook: Jazz am Helmholtzplatz

Eintritt: 10,- Euro, ermäßigt 8,- Euro


 

 

Do       11.04.      20 Uhr 
Fr        12.04.      20 Uhr 








                                                Collage: Artur Socha

SEHNSUCHT NACH DER SEHNSUCHT
Bildnis einer dekadenten Seele.


Regie/ Dramaturgie: Katarzyna Makowska-Schumacher
Musik (Komposition): Bardo Henning
Choreografische Unterstützung: Max Makowski
Bühne: Andre Putzmann
Kostüme: Liubov Miesch
Es spielen: Ego: Markus Braun
Alter Ego: ( Offstimme): Katarzyna Makowska-Schumacher
Gesang: Kerstin Richter/ Elisabeth Taraba
Rot: Hannah Prasse
Grün: Martha Freier
Gelb: Kerstin Richter/ Elisabeth Taraba
Künstler 1: Orlando Schiavone
Künstler 2: Jochen Uth

Eine szenische Komposition mit Bildern, Musik, Sprache und Gesang, in deren Zentrum ein Schöpfer... ein Künstler... ein Dekadent steht, der sich selbst als „Summe aller menschlichen Seelen in zarathustrischer Freiheit“ schafft.
Inspiration für das Künstlerbildnis waren Künstler der Moderne: Edvard Munch, August Strindberg,
Richard Dehmel, aber vor allem Stanislaw Przybyszewski, „der geniale Pole“, wie ihn August Strindberg nannte. Alle trafen sich in ihrer Berliner Stammkneipe „Zum schwarzen Ferkel“, ein Ort der künstlerischen Boheme zu damaliger Zeit.

Der Protagonist, hier symbolisch EGO genannt, ist eine Summe von dekadenten Zügen, die sowohl in der Biographie von Przybyszewski, als auch in seinen Literaturfiguren zu erkennen sind.
„Der traurige Satan“ wirkte damals ungemein belebend und anregend. Berlin, Paris, Krakau: die Städte seines Lebens. Nietzsche, Wagner, Schopenhauer: die Namen seiner Propheten. „L‘art pour l‘art“: sein künstlerisches Credo.

Wir begleiten den Protagonisten auf eine „Reise der Seele“, eine „Lebensmesse“, eine „Totenmesse“, um es mit Przybyszewskis Worten auszudrücken. Den Künstler, der nirgendwo beheimatet ist, treibt eine unendliche Sehnsucht nach der Sehnsucht an. Leid, Liebe, Ekstase und Abgrund sind seine Stationen.Das Leben als Kunstwerk gestaltet, mag heute etwas pathetisch erscheinen. Aber treibt „die Sehnsucht nach der Sehnsucht“ die Künstler heute nicht genauso wie damals an?


 

 


 

 

Sa        13.04.      20 Uhr 
So        14.04.      20 Uhr





 




                                                    
                                                 Foto: Enrico Kusnady

DRECK
von Robert Schneider

Regie/Ausstattung: Oleg Mirzak
Schauspiel: Timur Isik

Das Stück „Dreck“ von Robert Schneider stammt aus der Zeit, als die sogenannte
„Flüchtlingskrise“ nicht einmal vorstellbar war, genauso undenkbar war vor 25 Jahren die
Möglichkeit der Entstehung einer Partei, die mit offen ausländerfeindlichen und
menschenverachtenden Parolen in alle 16 Landtage der Bundesrepublik einzieht und in der laufenden Legislaturperiode im Bundestag bereits vertreten ist.

Sad ist Araber. Er ist illegal in Deutschland. Täglich muss er achtundfünfzig Lokale ablaufen und Rosen verkaufen, um sein Lebensunterhalt zu finanzieren, jede Nacht zwölf Kilometer. Dabei begegnet er jeden Tag Ausländerfeindlichkeit und Vorurteilen und der Kampf dagegen scheint so aussichtslos zu sein, dass Sad einen Teil von sich aufgibt: Seinen Stolz und seine Selbstachtung. In dem Elend, in dem er sich befindet, hat der andere Teil von ihm kaum eine Chance zu überleben. Trotzdem bricht sein wahrer Charakter manchmal durch.

 


 

Fr      19.04.     20 Uhr  Premiere
Sa      20.04.     20 Uhr






                                                     Foto: Produktion

SCHUBERT WINTERREISE.SCHWANENGESANG

„Ich werde euch einen Zyklus schauerlicher Lieder vorsingen. Sie werden handeln von den Untiefen eurer Köpfe, in die sich jene Momente wie Riesenkalmare ins Schwarze zurückziehen, in welchen ihr kurz, nur den Bruchteil einer Sekunde, aufgegeben hattet. Gerade dabei, ein Buch ins Regal zurückzustellen. Dieser eine kurze Moment der Erkenntnis von der Falschheit eures Lebens, dem Wahnsinn, der Lüge von Gemeinschaft, der blinden Einsamkeit, dem Weitermachen, Dranbleiben, Wiederaufstehn. Mir gefallen diese Lieder mehr als alle, und sie werden euch auch noch gefallen. Ich fang jetzt an.“ – Franz Schubert, ein Jahr vor seinem Tod.

Gabrielė Bakšytė und Christoph Clausen von der Hochschule für Musik Hanns Eisler inszenieren einen zweiteiligen Musiktheaterabend, der sich um Schuberts Liederzyklen Die Winterreise und Schwanengesang dreht und wendet.
 


 

 

Do       25.04.       20 Uhr   
Fr        26.04.       20 Uhr






                                               Foto: Produktion

VON DER LANGEN REISE AUF EINER HEUTE
ÜBERHAUPT NICHT MEHR WEITEN STRECKE

von Henriette Dushe

Regie: Stephan Thiel
Mit: Franziska Hoffmann, Meda Gheorghiu-Banciu, Anja Lechle, Nadine Nollau, Eléna Weiß

Eine Mutter trifft ihre vier Töchter viele Jahre nach der gemeinsamen Ausreise aus der DDR. In Rückblicken wird erzählt, wie sie damals mit Angst, aber auch mit großen Hoffnungen dem Neuanfang in Westen entgegenblickten. Sie ringen mit ihren bis heute andauernden Versuchen, Träume und Ideale eines besseren Lebens mit der Realität in Einklang zu bringen.
Henriette Dushe betrachtet in ihrem Stück die aktuelle „Flüchtlingsdebatte“ aus einer besonderen Perspektive: Auch Deutsche sollten wissen, was es heißt, ein Flüchtling zu sein. Während des 2. Weltkrieges und Ende der 80er Jahre flüchteten Deutsche nach Deutschland - und stießen dabei zum Teil auf heftige Ablehnung.
Was passiert, wenn Menschen mit unterschiedlicher Prägung lernen müssen, miteinander zu leben? Wie kommt es, dass das Gefühl der Heimatlosigkeit und Fremdheit trotz Integration bestehen bleiben kann? Damals wie heute sind es die gleichen Fragen.


 

 


 

 

Do       27.04.      20 Uhr 
Fr        28.04.      20 Uhr
 






                                           




                                        Foto: Christoph Schüchner
 
schüchner & metzner
BREAKING BRUNHILD
von und mit Mareile Metzner, Till Josa Paar & Gäste

BRUNHILD ist ent-täuscht! Buchstäblich. Von wegen Gleichberechtigung, Toleranz, Solidarität,
Weltfrieden. Von wegen „Nie wieder Faschismus“. Und vom Klima ganz zu schweigen! Wie
zuversichtlich ist sie im letzten Jahrhundert ins Erwachsenenleben gestartet - und jetzt? Zu einer
Live-Talkshow mit literarisch-musikalischer Bestandsaufnahme lädt Mareile Metzner alias
BRUNHILD ein ins deutsche Wohnzimmer und fragt nach dem Wesen einer kulturellen Identität.
Gibt’s die? Wenn ja, wie viele? Was soll man bewahren, was sich bewähren, was kann weg?

BREAKING BRUNHILD ist ein Abend zwischen Auf- und Zusammenbruch, Ethik und Etiketten.
Eine (An)Klage. Ein (Ab)Gesang. Eine (Ver)Dichtung. Ein (Mani)Fest. Mit Balladen, Liedern, Herz,
Hand und Hirn. Und vor allem mit Gästen von überall und nebenan.
Künstlerische Leitung / Text / Spiel: Mareile Metzner
Live-Musik / Arrangements: Till Josa Paar
Dramaturgische und gestalterische Beratung: Christoph Schüchner / Alexandra Süßmilch


 

 


 


www.theateruntermdach-berlin.de