Freunde des THEATER UNTERM DACH
logo
WILLKOMMEN
THEATER UNTERM DACH
SPIELPLAN
AUF TOUR
KARTEN/PREISE
KONTAKT
IMPRESSUM
Datenschutzerklärung

 


Wer den Spielplan des TuD bekommen möchte, kann sich auch per mail (theateruntermdach(at)gmail.com) mit dem Betreff 'SPIELPLAN' bestellen' anmelden.




Nach allen Vorstellungen können die Besucher mit den Künstlern
im Theaterfoyer ins Gespräch kommen.


 

Bis 16. Mai 2021 bleibt die Einrichtung nun weiterhin geschlossen.
Wir halten Sie auf dem Laufenden...

Sollten Veranstaltungen wieder möglich sein, beachten Sie bitte die nachfolgenden Hinweise zu Abstands- und Hygieneregeln des TuD.
(Wird je nach Lage entsprechend aktualisiert.)

Kartenkauf
- Der Kartenkauf ist nur über eine verbindliche Anmeldung / Reservierung 
 
per
e-mail: theateruntermdach@gmail.com möglich. Wenn diese von uns rückbestätigt
 
wurde, liegt die Karte
an der Abendkasse (öffnet 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn) bereit.

- Um uns das Erfassen der Gästeliste zu erleichtern, möchten wir Sie bitten, uns bereits bei der
  Reservierung mitzuteilen, aus wie vielen Haushalten die Personen kommen und die dafür 
  entsprechenden Kontaktdaten (siehe DATENERHEBUNG zum Nachweis von Infektionsketten)
  mitzuteilen.
- Bitte zahlen Sie, wenn möglich, den Eintrittspreis passend.
- Sollten Sie Ihre Reservierung nicht in Anspruch nehmen können, informieren Sie
  uns bitte 48 h vor dem eigentlichen Vorstellungsbeginn, um anderen Personen die
  Möglichkeit zu geben die Vorstellung zu sehen.

- Bei als ausverkauft gekennzeichnete Vorstellungen haben Sie die Möglichkeit nicht
  abgeholte Karten an der Abendkasse zu erwerben.

Mund-Nasen-Bedeckung
- Beim Betreten des Gebaüdes ist das Tragen einer Mund-Nasen Bedeckung Pflicht für
  alle Personen, bis sie ihren Sitzplatz, der ihnen an der Abendkasse zugewiesen wird,
  eingenommen haben.
Sobald Sie sitzen, dürfen Sie die Mund-Nasen-Bedeckung
  abnehmen.
- Sollten Sie aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung
(chronische
  Atemwegserkrankung)
oder einer Behinderung keinen Mund-Nase-Schutz tragen
  können, bitten wir Sie ein ärztliches Attest darüber mitzuführen und weisen Sie
  hiermit auf das allgemeine, in Ihrem Fall erhöhte Infektionsrisiko für sich und
  andere hin.

Mindestabstand
- Bitte halte Sie im gesamten Gebäude den Mindestabstand von 1,5 m zu anderen
  Personen ein.
- Von dieser Regel ausgenommen sind Personen, die in einem Haushalt leben, sowie
  Familien und Paare. Diese Regelung gilt bis maximal sechs Personen.
- Der Einlass in den Theatersaal ist geregelt, bitte folgen Sie den entsprechenden
  Anweisungen des Personals.


Weitere Hygiene-Hinweise
- Bitte beachten Sie auch die bekannte Husten-Nies-Etikette.
- Wenn Sie in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einem an COVID-19 Erkrankten hatten
  oder selbst an einem Infekt der oberen Atemwege leiden, dürfen Sie unsere
  Veranstaltungen nicht besuchen.
- Im Kassenbereich stellen wir zudem Mittel zur Händedesinfektion bereit.


Beschilderung vor Ort
- Bitte achten Sie auf die weiteren Aushänge Vorort und die Beschilderung der
  Abstandsmarkierungen und Wegführung im gesamten Gebäude.

Bar
- Die Foyerbar ist geöffnet.


Datenerhebung zum Nachweis von Infektionsketten und
Datenschutz

-
Um im Verdachtsfall die Nachverfolgung der Infektionskette sicherstellen zu können,
  sind wir verpflichtet, eine Gästeliste zu führen. Es werden die vollständigen Namen,
  Wohnanschrift oder Email-Adresse und Telefonnummer erhoben und z.T. digital
  gespeichert. Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach 30 Tagen vernichtet.
  Wir möchten Sie bitten, ein Ausweisdokument bei sich zu haben.

 

 

 




Februar 2021

An dieser Stelle möchten wir zunächst eine online-Premiere ankündigen.
Weitere sollen folgen.

Fr      26.02.       20 Uhr

 

 

ONLINE-Premiere
MÜLEN MIETER & MONETEN
Ein Live-Hörspiel-Abend

mit: Alexander Höchst, Esther Esche, Ina Tempel, Jan Pohl, Mirko Borscht
Regie: Catharina Göldner
Musik: Matthias Petsche

Prenzlauer Berg 2013: Ein Haus wird saniert. Die Zimmerdecke bröckelt herunter, das Wasser wird abgestellt, im Hof herrscht eine Rattenplage und die meisten Nachbarn ziehen aus. Nur wenige bleiben. Unter ihnen eine Frau, die versucht zu verstehen, warum sie bleiben will.
Prenzlauer Berg 1890: Ein junger Müller bangt um den Fortbestand seiner Mühle, in deren Rücken das neue Gaswerk wächst. Die riesigen Gasometer brauchen Platz, doch der junge Müller will seine Mühle und sein Land dafür nicht aufgeben.

Mit über 100 Jahren Abstand kämpfen die zwei jungen Leute am gleichen Ort darum, bleiben zu können. Der Hörspiel-Abend erzählt mit Worten, Musik und Geräuschen vom Schwingen der Menschen zwischen ihren Wurzeln und dem Wandel der Zeit, von Widerstand und Anpassung.
 


 

MAI 2021

Sa     01. Mai      20 Uhr  Premiere online
So     02. Mai      20 Uhr  online

Vorstellungsdauer: 90 min


Das Kennwort für die jeweilige Vorstellung
erhalten Sie per Anfrage
unter: theateruntermdach@gmail.com.

Es wird Ihnen am jeweiligen Vorstellungstag
kurz vor 19 Uhr gesendet.

Zwischen 19 bis 23 Uhr haben Sie dann Gelegenheit, sich die Inszenierung kostenfrei anzuschauen, danach wird der Zugriff wieder deaktiviert.

Dieses Prinzip bleibt für die weiteren auf der website veröffentlichen Vorstellungen
bestehen.


Uraufführung
KAPUTTE AUTOMATEN
nach einem Text von Susanne Jansen

Regie: Stephan Thiel
Spiel: Ingolf Müller Beck, Anne Hoffmann, Susanne Jansen

KAPUTTE AUTOMATEN stellt das Thema Mensch-Maschine in den Kontext weiblicher und männlicher Identitätssuche und beschreibt das Spannungsfeld zwischen Auflehnung und Unterwerfung angesichts noch immer festgefügter gesellschaftlicher Rollenbilder.

Grundlage der Inszenierung ist ein Theatertext von Susanne Jansen, dessen Rahmenhandlung mit Elementen von Science Fiction spielt und das Pygmalionmotiv zum Ausgangspunkt hat: Ein ideales menschliches Paar soll künstlich erschaffen werden - perfekt und von menschlichen Fehlern frei. Um solche „Maschinen“ zu programmieren, sollte man die eigenen Bedürfnisse genau kennen und formulieren können. Das allerdings scheint eine unlösbare Aufgabe zu sein… Dazu kommt die Problematik der Definition und Relevanz von MENSCHLICHKEIT angesichts überlegener Maschinen - schon heute kennen Computerprogramme unsere Wünsche manchmal besser als wir selbst. So erleben wir das berührende, aber auch groteske und komische Ringen der ProtagonistInnen mit ihren Handlungsmustern und Prägungen.
Sind Roboter bald die besseren Menschen und wir nur fehlgeleitete „kaputte Automaten“ ?

 


 


 

So    16.05.     20 Uhr  Premiere online

Das Kennwort für die jeweilige Vorstellung
erhalten Sie per Anfrage
unter:
theateruntermdach@gmail.com.

Es wird Ihnen am jeweiligen Vorstellungstag
kurz vor 19 Uhr gesendet.

Zwischen 19 bis 23 Uhr haben Sie dann Gelegenheit, sich die Inszenierung kostenfrei anzuschauen,
danach wird der Zugriff wieder deaktiviert.

Dieses Prinzip bleibt für die weiteren auf der website veröffentlichen Vorstellungen bestehen.



Deutsche Erstaufführung
SEASON ONE
von Florence Minder
Deutsch von Frank Weigand und Sonja Finck

Regie: Suzanne Emond
Spiel: Helge Gutbrod, Thorsten Hierse, Dagmar Poppy

Nur durch Fiktion überleben wir. »

Wir sind im Dschungel. Irene Madsen, unsere Heldin, wird, zusammen mit den anderen Teilnehmern ihrer Touristengruppe, von brutalen Rebellen überwältigt und als Geisel gefangen gehalten. Nach blutiger Auseinandersetzung, tut sich ein Fluchtweg auf. Wird ihr die Heimkehr gelingen? Sehen Sie die nächste Episode!

In Zeiten von Netflix, Streaming und allgemeinem Internetkonsum, spielt Season One mit den Codes von Tv- Serien, Abenteuerfiktion, Stand Up und Theater, um unser Erleben der Welt unter dem Einfluss von Fiktion und Storytelling zu befragen.

Wie erzählt man über sich?
Wie projiziert man seine eigene Geschichte?
Und kann man sich von seiner Narration emanzipieren?

Das beißend komische Erfolgstück von Florence Minder wurde 2017 in Belgien geschrieben und gespielt und feiert nun seine deutschsprachige Erstaufführung.
 


 
In der Zeit vom 25. bis 30. Mai 2021 findet das Performing Arts Festival Berlin (PAF) statt. Das TuD beteiligt sich mit der Produktion ERDBEERWOCHEN daran.

Das Performing Arts Festival Berlin des LAFT Berlin
wird gefördert durch das Land Berlin - Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

 

Fr      21.05.    20 Uhr Premiere online
Do
     27.05.     20 Uhr im Rahmen des PAF Berlin
Fr      28.05.     20 Uhr im Rahmen des PAF Berlin

Die Vorstellungen werden online gestellt.
Anmeldungen: s.o.









Uraufführung
ERDBEERWOCHEN

von Amina Gusner

Text/ Regie: Amina Gusner
Spiel: Lea Sophia Geier, Nina Kronjäger, Inga Wolff
Ausstattung: Inken Gusner
Bühnenbildass.: Norbert Bellen
Regieass.: Leonie Venzau
Kamera: Maximilian Miller

Der Abend ist ein Assoziations-Puzzle in Rot und Weiß.
Ums Bluten geht’s, etwas, das in allen Horrorfilmen, Kriegsfilmen, Zombifilmen, Krankenhausserien so geliebt wird. Aber in dem Projekt ist die Rede von der weiblichen Regel, die Frauen je nach Religion und Gesellschaft UNREIN macht und selbst in der modernen westlichen Welt, in der ach so sexuell aufgeklärten Zeit, wird die Menstruation tabuisiert bzw. stigmatisiert.

Bilder von Gewalt und Pornografie schockieren niemanden, aber das Bild einer menstruierenden Frau mit Schamhaar bringt die Menge zum Durchdrehen vor Empörung.  Es gibt so viel, was bei einer Frau besser verschwiegen wird und was Tabu ist. So wenig man darüber wissen will, wann eine Frau blutet, so wenig will man darüber wissen, wann sie damit aufhört. Wechseljahre. Peinlich. Während der Mann reift, verfällt die Frau oder „vertrocknet“.

Me Too hat mit der Sexismusdebatte und dem Machtmissbrauch in Hollywood den Ball ins Rollen gebracht. Der Ball rollt weiter, er rollt durch die eigenen Biografien und nichts ist mehr wie es war. Jeder und Jede sind davon betroffen, die Sache mit dem strukturellen Sexismus wird erkennbar in unser aller Leben. Was früher „normal“ war, ist heute sexistisch.

Aus Interviewprotokollen entsteht ein Theaterstück, das sich thematisch mit dem Erleben der „Erdbeerwochen“, „Tante Rosa zu Besuch“ oder wie die Monatsblutung noch genannt wird, beschäftigt. Davon ausgehend werden Erzählstränge und Themenfäden ausgerollt: Der Übergang vom Kind zur Frau, bis hin zum Aufhören des Blutens in den Wechseljahren. Erzählt wird das Erleben des weiblichen Körpers und all seiner merkwürdigen Veränderungen.

Drei Schauspielerinnen zeigen in einem Splitterwerk aus Minidramen, Monologen und Dialogen typische Situationen aus dem Leben von Frauen und Mädchen.
Bilderwelten, Mythen, auf Gaze projizierte Filme, die sich auch auf den Kostümen der Spieler-innen abbilden, erweitern das Bild - die Vergangenheit ist in uns. Blütenweiße Hochzeitskleider, blutige Laken im Wind, die jungfräuliche Braut, ein Frauenkörper auf weißen Fliesen.
 



www.theateruntermdach-berlin.de