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Den gesamten Spielplan aller Berliner Bühnen finden Sie unter:
https://www.berlin-buehnen.de/de/spielplan/
 



Wer den Spielplan des TuD bekommen möchte, kann sich auch per mail (theateruntermdach(at)gmail.com) mit dem Betreff 'SPIELPLAN' bestellen' anmelden.




Nach allen Vorstellungen können die Besucher mit den Künstlern
im Theaterfoyer ins Gespräch kommen.


 




JUNI 2019

 

 

 

 

 

Do     20.06.       20 Uhr

JAZZ AM HELMHOLTZPLATZ
zu Gast im TuD mit dem

KAMMERJAZZ-KOLLEKTIV
 

 

Daniel Stawinski (piano)
Héloise Lefebvre (violin)
Sebastian Peszko (viola)

Vor der Sommerpause spielt das großartige Kammerjazz Kollektiv im Theater unterm Dach, das mit seinen Kompositionen, die zwischen klassischer Kammermusik und latein-amerikanischen Rhythmen changieren, auf einen wunderbaren Sommer einstimmt. Die Komplexität Bachs trifft auf den Son eines Rubén González. Außergewöhnlich an dem Kollektiv ist, dass es aus einer eher klassischen Quartettbesetzung mit Streichern besteht, aber innovativen Jazz spielt. Mit ihrem Debütalbum "Canto" begeisterte es die internationale Jazzpresse und wird auch das Publikum im Theater unterm Dach bewegen. Der Sommer beginnt also ausnahmsweise am 20. Juni - mitten in Prenzlauer Berg!

Eintritt 10 Euro


 

Fr      21.06.      20 Uhr







                                         
  Foto: Karen Schultze

LENZ

von Georg Büchner

Mit: Matthias Rheinheimer
Regie: Lutz Lansemann



Der junge revolutionäre Dichter Lenz wird von Goethe und dem Weimarer Fürsten wegen einer angeblichen „Eseley“ ins Exil geschickt und durchwandert das Steintal im Elsaß. Lenz sucht – verarmt und in einer Existenzkrise – bei dem modernen Pfarrer und Sozialpionier Oberlin nach einer neuen Perspektive. Zwei Wochen später wird er aus Waldersbach unter Bewachung in einer Kutsche nach Straßburg gefahren.

Fünfzig Jahre später fällt Georg Büchner der Tagebuchbericht Oberlins in die Hände, und er
verarbeitet diesen zur Erzählung „Lenz“.

Heute gilt das Stück als erstes literarisches Werk über die Schizophrenie. Lenzens Verhalten wird
aber auch als heftige Reaktion gegen die sozialen und künstlerischen Zwänge interpretiert.

www.youtube.com/watch?v=DYqhbAO6RqI
 


 

Sa      22.06.      20 Uhr
So      23.06.      20 Uhr



                                       


                                           Foto: Dorothea Tuch


DER RESERVIST
von Thomas Depryck
Aus dem belgischen Französisch übersetzt von Frank Weigand

Regie: Suzanne Emond
Es spielen: Helge Gutbrod, Thorsten Hierse, Carla Weingarten
Live Musik: Tobias Vethake

Perfekt, sage ich mir ...nachdem es wirklich nichts für mich zu tun gibt, gehöre ich eben zur Reserve!“

Das ist die Geschichte von einem Typen, der nach einer Alternative zu dem Modell sucht, das man ihm vorgibt.
Ein Naivling halt.
Oder ein Parasit.
Aber das klappt nicht.
Am Ende ist er auf jeden Fall der Gelackmeierte.

Das ist die Geschichte von einem Mann, der sich nicht zugehörig fühlt. Ein Mann, der seinen Platz nicht findet. Der keine Arbeit hat. Dem man aber erklärt hat, dass er eine Arbeit finden muss. Ein Mann, der sich umschaut, wenn er zum Jobcenter geht, ohne wirklich zu verstehen, was er dort soll. Eines Tages macht er einen Schritt zur Seite und beschließt sich selbst als Teil der Reserve an verfügbarer Arbeitskraft zu betrachten. Ein Reservist. Wie bei der Armee. Und an dem Tag, an dem man ihm den Job anbietet, der hundertprozentig zu ihm passt, wird er bereit sein.

„Der Reservist“ ist eine satirische und impertinente Parabel über Arbeit und Sozialpolitik. Das Stück des belgischen Autors Thomas Depryck gewann 2016 den Internationalen Autorenpreis beim Heidelberger Stückemarkt.

https://www.youtube.com/watch?v=X61_WguHD-E
 


 


Danach verabschiedet sich das TuD  in die Spielzeitpause
und wird Ende August wieder für Sie da sein.


www.theateruntermdach-berlin.de