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Den gesamten Spielplan aller Berliner Bühnen finden Sie unter:
https://www.berlin-buehnen.de/de/spielplan/
 



Wer den Spielplan des TuD bekommen möchte, kann sich auch per mail (theateruntermdach(at)gmail.com) mit dem Betreff 'SPIELPLAN' bestellen' anmelden.




Nach allen Vorstellungen können die Besucher mit den Künstlern
im Theaterfoyer ins Gespräch kommen.


 

Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer

und freuen uns auf Ihren Besuch in der nächsten Spielzeit. 
 

 
AUGUST / SEPTEMBER 2018


Do      30.08.     20 Uhr   Premiere
Fr       31.08.     20 Uhr
So      02.09.     20 Uhr



                                                                        
                                                                                           Bild: Johanna Hasse

ZENIT

Mit: Iduna Hegen und Melissa Anna Schmidt
Regie: Johanna Hasse
Ausstattung: Martina Schulle
Licht: Thomas Schick

In ZENIT treffen zwei Schauspielerinnen aus unterschiedlichen Generationen aufeinander, die über ihr Leben, ihre Wünsche und Hoffnungen zwischen Selbstverwirklichung und Existenzsicherung sprechen. Träume werden zwischen diesen Polen geboren und zerrieben. Der Zenit verschiebt sich mit jedem neuen Lebensabschnitt, mit jedem Jobangebot und mit jedem Karriereknick.

ZENIT ist eine Recherche mit Texten, Musik und akrobatischen Sprachübungen. Ein Abend über Erfolge, Niederlagen und Neuanfänge in Zeiten von maximaler Wettbewerbsfähigkeit. Ein Spiel um perfekte Selbstoptimierung und ultimative Selbstausbeutung im kollektiven Trainingscamp. 
 



Fr      07.09.
Sa     08.09.
So     09.09.




Festival of Animation Berlin
 
Das Festival of Animation Berlin präsentiert internationale und regionale Animationsfilme. Der Fokus liegt auf dem kurzen, künstlerischen Animationsfilm in allen seinen Formen – vom traditionellen Zeichentrickfilm über Stop Motion, CGI und Cross-Media Experimenten bis hin zu 360° Filmen. Special Guest ist das australische Animationsstudio TRUBA. Neben Wettbewerben in 6 Kategorien lädt das Festival zu einem umfangreichen Rahmenprogramm ein (Workshops, Masterclasses, Podiumsdiskussionen, Animationsperformance und Partys).

Das genaue Programm entnehmen Sie bitte einem gesonderten Flyer.
 


 

Do     13.09.     20 Uhr     Premiere
Fr      14.09.     20 Uhr











Mann aus Obst
MINISTERIUM FÜR EINSAMKEIT

Mit:      Edith Steyer (Saxophon, Klarinette, Alexa) 
           Harald Günter Kainer (Installation, Live-Elektronik, Gitarre) 
           Justina Makowski (Kunst, Punk-Gitarre, häusliche Krankenpflege)
           Maja von Kriegstein (Klavier, Meisenknödel, Orchester) 
           Wieland Möller (Schlagwerk, Stimme, Einmannzelt) & Gäste

Seit seiner Gründung im Jahr 2014 untersucht das Ensemble Mann aus Obst in seinen musikalischen Bühnenperformances immer wieder das seelische Zuhause des modernen Menschen. Von verschiedenen Seiten her unternehmen die Spieler*innen regelmäßig den – ziemlich utopischen - Versuch, sich für kurze Momente als kleine Gruppe den zentrifugalen Kräften unserer Zeit entgegenzustemmen und gemeinsame Orte, Spiele, Werte, Nöte, Wünsche kennenzulernen. In ihrer Garagenoper #4 "Einsamkeitsministerium" versetzen sich die Ensemblemitglieder nun in die Rolle computerspielsüchtiger Teenies, alleinlebender alter Menschen, seit Monaten ohne Kontakt zu Freunden oder Verwandten, Sachbearbeiterinnen mittleren Alters, die ihre Wohnung mit einem kleinen Sprachcomputer teilen - und in die Rolle der Politiker*innen des britischen Ministeriums für Digitales, Kultur, Medien und Sport, die seit Januar 2018 nun auch von höchster Stelle mit dem politischen Kampf gegen Einsamkeit beauftragt sind.
Mit lachenden und weinenden Augen wird das Feld zwischen Verlorengehen und Zusichfinden im Alleinsein vermessen, werden Ohren geöffnet für vielleicht auch nur anonym aussprechbare Solos z.B. beim Sex. 

Es entsteht eine intime und politische Collage zum Thema Einsamkeit und Alleinsein.  Fantasievolle musikalische Räume, persönliche Berichte, Durchbrechen einiger Einsamkeiten auf der einen Seite - Rituale des Alleinseins auf der anderen.
 


 

Sa     15.09.     20 Uhr
So     16.09.     20 Uhr







                                                                                           Bild: Stephan Thiel 

VON DER LANGE REISE AUF EINER HEUTE
ÜBERHAUPT NICHT MEHR WEITEN STRECKE
von Henriette Dushe

Regie: Stephan Thiel
Mit: Franziska Hoffmann, Meda Gheorghiu-Banciu, Anja Lechle, Nadine Nollau, Eléna Weiß

Fünf Frauen erinnern sich an die Flucht ihrer Familie aus der DDR. Sie ringen mit ihren bis heute andauernden Versuchen, Träume und Ideale eines besseren Lebens mit der Realität in Einklang zu bringen.
Henriette Dushe betrachtet in ihrem Stück die aktuelle „Flüchtlingsdebatte“ aus einer besonderen Perspektive: Auch Deutsche sollten wissen, was es heißt, ein Flüchtling zu sein. Während des 2. Weltkrieges und Ende der 80er Jahre flüchteten Deutsche nach Deutschland - und stießen dabei zum Teil auf heftige Ablehnung.
Was passiert, wenn Menschen mit unterschiedlicher Prägung lernen müssen, miteinander zu
leben? Wie kommt es, dass das Gefühl der Heimatlosigkeit und Fremdheit trotz Integration
bestehen bleiben kann? Damals wie heute sind es die gleichen Fragen.
 


 

Di     18.09.     10.30 Uhr
Mi     19.09.     10.30 Uhr
                                                                                           Bild: Mathias Rümmler

CO-STARRING von Theo Frannz
Eine Produktion von I. Schierbaum und Marcus Thomas
in Kooperation mit dem Brandenburger Theater

Regie: Theo Fransz
Ausstattung: Kathrin Mickan, Alexander Brandt
Assistenz: Haymo Schmidt
Spiel: Ilja Schierbaum, Marcus Thomas

Co erwacht eines Morgens und stellt fest, dass sich alles verändert hat. Die Haare stehen ihm zu Berge, seine Hormone spielen verrückt und über seinem Gesicht sind kreuz und quer Pickel verteilt.
Er hat über Nacht die Welt der Kinder verlassen und ist in die der Erwachsen eingetreten. Kurz entschlossen wird der Teddy an der Schlafzimmertür gekreuzigt, und Co macht sich auf den Weg zur Schule. Er weiß, von diesem Tag an wird sein Leben nie wieder so sein wie es war.

„Mit Mitteln der Comedy wird eine Geschichte der Tragödie des Erwachsenwerdens erzählt. In der radikalen Überzeichnung der Figur steckt das Erfolgsgeheimnis. Mit Geräuschen und Musikeinlagen und mit seltsamen Kopfbewegungen. Diese Geschichte ist grossartig, absurd, völlig unwahrscheinlich und deshalb umso tragischer. Hochvirtuos, fast ohne Ausstattung, wird dieser traumatische Parcours zum Erwachsenwerden und der ersten Liebe gezeigt. Dabei ist kein Mittel zu grob, keine Mimik zu überzogen und kein Geräusch illustrativ genug. (…) Absurd, grotesk, hässlich, exzellent.“ 
Theater Heute

Rechte: Theaterstückverlag München
 


 

Do     20.09.     20 Uhr    
Fr      21.09.     20 Uhr











Mann aus Obst
MINISTERIUM FÜR EINSAMKEIT

Mit:      Edith Steyer (Saxophon, Klarinette, Alexa) 
           Harald Günter Kainer (Installation, Live-Elektronik, Gitarre) 
           Justina Makowski (Kunst, Punk-Gitarre, häusliche Krankenpflege)
           Maja von Kriegstein (Klavier, Meisenknödel, Orchester) 
           Wieland Möller (Schlagwerk, Stimme, Einmannzelt) & Gäste

Seit seiner Gründung im Jahr 2014 untersucht das Ensemble Mann aus Obst in seinen musikalischen Bühnenperformances immer wieder das seelische Zuhause des modernen Menschen. Von verschiedenen Seiten her unternehmen die Spieler*innen regelmäßig den – ziemlich utopischen - Versuch, sich für kurze Momente als kleine Gruppe den zentrifugalen Kräften unserer Zeit entgegenzustemmen und gemeinsame Orte, Spiele, Werte, Nöte, Wünsche kennenzulernen. In ihrer Garagenoper #4 "Einsamkeitsministerium" versetzen sich die Ensemblemitglieder nun in die Rolle computerspielsüchtiger Teenies, alleinlebender alter Menschen, seit Monaten ohne Kontakt zu Freunden oder Verwandten, Sachbearbeiterinnen mittleren Alters, die ihre Wohnung mit einem kleinen Sprachcomputer teilen - und in die Rolle der Politiker*innen des britischen Ministeriums für Digitales, Kultur, Medien und Sport, die seit Januar 2018 nun auch von höchster Stelle mit dem politischen Kampf gegen Einsamkeit beauftragt sind.
Mit lachenden und weinenden Augen wird das Feld zwischen Verlorengehen und Zusichfinden im Alleinsein vermessen, werden Ohren geöffnet für vielleicht auch nur anonym aussprechbare Solos z.B. beim Sex. 

Es entsteht eine intime und politische Collage zum Thema Einsamkeit und Alleinsein.   Fantasievolle musikalische Räume, persönliche Berichte, Durchbrechen einiger Einsamkeiten auf der einen Seite - Rituale des Alleinseins auf der anderen.
 


 

Sa      22.09.     20 Uhr
So      23.09.     20 Uhr



                                                                        
                                                                                           Bild: Johanna Hasse

ZENIT

Mit: Iduna Hegen und Melissa Anna Schmidt
Regie: Johanna Hasse
Ausstattung: Martina Schulle
Licht: Thomas Schick

In ZENIT treffen zwei Schauspielerinnen aus unterschiedlichen Generationen aufeinander, die über ihr Leben, ihre Wünsche und Hoffnungen zwischen Selbstverwirklichung und Existenzsicherung sprechen. Träume werden zwischen diesen Polen geboren und zerrieben. Der Zenit verschiebt sich mit jedem neuen Lebensabschnitt, mit jedem Jobangebot und mit jedem Karriereknick.

ZENIT ist eine Recherche mit Texten, Musik und akrobatischen Sprachübungen. Ein Abend über Erfolge, Niederlagen und Neuanfänge in Zeiten von maximaler Wettbewerbsfähigkeit. Ein Spiel um perfekte Selbstoptimierung und ultimative Selbstausbeutung im kollektiven Trainingscamp. 
 



Do      29.09.       20 Uhr
Fr       30.09.       20 Uhr






                                                                                           Bild: Johannes Zacher 

GEFALLE, DU SCHÖNE
von Amina Gusner

Idee / Textentwicklung / Regie: Amina Gusner
Ausstattung: Inken Gusner
mit: Inga Wolff, Franziska Kleinert
       und Studentinnen des ETI

"Ich spiele allen Leuten vor, dass ich eine tolle Person bin. Ich bin gütig und mitfühlend, ich
glaube, so muss man sein als Frau. Ich spiele den Clown, der immer gute Laune hat. Aber ich fühle mich allen Menschen fremd."
Ruth aus Maxi Wanders „Guten Morgen, du Schöne“

Auf der Basis von Interviewprotokollen mit Frauen heute entsteht, inspiriert von Maxie Wanders Buch „Guten Morgen, du Schöne“ (1977), 40 Jahre später ein Theaterstück.
Amina Gusner verwebt diese Zeugnisse mit eigenen Texten zu einer Textcollage und lässt Frauen erzählen, wie sie sich selbst sehen und wahrgenommen fühlen. Wer bin ICH und was bedeutet es heute, FRAU zu sein?

Eine Produktion von Amina Gusner in Koproduktion mit dem Theater unterm Dach.

https://vimeo.com/270893785
 


 


www.theateruntermdach-berlin.de