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Den gesamten Spielplan aller Berliner Bühnen finden Sie unter:
https://www.berlin-buehnen.de/de/spielplan/
 



Wer den Spielplan des TuD bekommen möchte, kann sich auch per mail (theateruntermdach(at)gmail.com) mit dem Betreff 'SPIELPLAN' bestellen' anmelden.




Nach allen Vorstellungen können die Besucher mit den Künstlern
im Theaterfoyer ins Gespräch kommen.


 

 
 

 

Liebe Theaterbesucher,

bis 31. Juli 2020
sind alle Vorstellungen abgesagt.


Wir werden Sie auch auf dieser
Inernetseite informieren,
ob und wann es wieder weitergeht:

 

 

VORSCHAU Spielzeit 2020/2021

Momentan haben einige der coronabedingt abgesagten Produktionen ihre Proben wieder aufgenommen.
Sobald die neue Planung steht, werden wir Sie informieren.

Die nachfolgenden Produktionen werden also im Herbst/Winter nachgeholt.

 

STEVIE WONDER IST NICHT BLIND
Stückentwicklung

Regie: Stephan Thiel
mit: Christoph Schüchner und Stepahna Thiel                      
                                 

Die Lösung für alle Probleme der Menschheit - was kompliziert klingt, ist eigentlich ganz einfach. Man muss nur hinter die Dinge schauen können und erkennen, dass wir alle von dunklen Mächten gesteuert und manipuliert werden... Das zumindest behaupten viele Verschwörungstheorien - und davon entstehen täglich neue. Das Produktionsteam geht der Sache nach.  

https://www.youtube.com/watch?v=TdDTwh5TOUk
 



 

STIEFMUTTER HEIMAT. Meine Mutter das gestohlene Kind
Eine Stückentwicklung von Wicki Kalaitzi und Joanna Lewicka

Regie: Joanna Lewicka
Spiel: Wicki Kalaitzi

Ausstattung: Marta Góźdź (El Bruzda)
Multimedia: Aleksander Janas
Musik: Tomasz Krzyżanowski
DJ-Set: Anka Pitu (Gast)
Licht: Karol Rębisz
Plakat: Michał Jadczak
Foto-Dokumentation: José-Luis Mendoza

Regieassistenz: Olga Osuchowska

"Wickuschka, wer will das denn heute hören, was wir als Kinder durchgemacht haben und was uns angetan wurde, keiner!"

Stiefmutter Heimat. Meine Mutter das gestohlene Kind ist ein Theaterabend, der von Wicki Kalaitzi (Wickuschka) initiiert wurde und auf der wahren Geschichte der Lenka, ihrer Mutter, einem Opfer der Kinderverschickung im griechischen Bürgerkrieg nach Mittelosteuropa, basiert. Die Zuschauer*innen werden auf eine künstlerisch dokumentarische Zeitreise mitgenommen, rund um die Themen Vergangenheitsbewältigung, Herkunft(-en), Heimat(-en) und der Suche nach dem Zuhause. "Ernnerung-Entführung-Mutter Europa", Lenkas Odyssee führt uns durch Albanien, Jugoslawien, Bulgarien und Rumänien in ein Breslauer Kinderheim, Leipzig und 1981 nach West-Berlin, wo sie bis heute lebt. Lenkas Tochter, Wicki, erzählt an dem Abend von Kontexten und dem Umgang mit ihren Familienerinnerungen. Die Narrative verweist, zusammen mit dokumentarischen, tanzperformativen theatralen und musikalischen Elementen auf die aktuelle und zeitlose Situation Schutzsuchender in Europa. Die Stückentwicklung thematisiert somit einen generationsübergreifenden Prozess zu Fragen der Vergangenheitsbewältigung unserer Töchter, Mütter, Großsmütter, Urgroßmütter und schließlich auch der Einen: Mutter Europa. Das Stück spielt in der Gegenwart und setzt die Geschichte in einen direkten Bezug zum gegenwärtigen Diskurs zu Heimat und Entfremdung.


Wir leben in einer Zeit, in der die Vergangenheitsbewältigung und das (un)bewusste "Nomadentum" zur alltäglichen Realität geworden ist. Dies verbinden wir oft mit Angstgefühlen, Obdachlosigkeit und negativen Emotionen. Das Erzählen von persönlichen und intimen Geschichten, der Austausch, ermöglichen uns, uns für weitere Geschichten zu öffnen und zurückzukehren zum Thema Opfer, sowohl polnischer, deutscher als auch griechischer Zeitzeugen und ihrer Erfahrungen. Das Erzählen erlaubt uns, Fragen zu stellen: Was bedeutet Sehnsucht nach einer Heimat, einem Zuhause, einem Zugehörigkeitsgefühl heute, ganz egal wo wir leben? Und wie übersetzt sich diese eine persönliche Zeugen- Perspektive in eine universelle Perspektive und einen zeitlosen, interkulturellen Dialog? Es scheint uns sehr wichtig, diese Fragen zu stellen.

Die Stückentwicklung wird Teil des Projekts "Stepmother Motherland" von Joanna Lewicka, das sich in Polen dem Thema Herkunft, Entwurzelung und mangelnder Zugehörigkeit widmet.

Produktion: Theater unterm Dach Berlin, gefördert vom Grotowski Institut Wrocław, Amt für Weiterbildung und Kultur (Fachbereich: Kunst und Kultur) BA Pankow von Berlin, Stiftung für Deutsch- Polnische Zusammenarbeit, unterstützt vom Polnischen Institut in Berlin und dem Pilecki Institut Berlin. Produktionsleitung und organisatorische Unterstützung Stiftung Fundacja od WSCHODU do ZACHODU

 

https://www.youtube.com/watch?v=R2GixU8xeaU&feature=youtu.be&fbclid=IwAR2fmd1y5EYd5QbjHWDR8F02r5MKs9DmLFmQQuZGST3rOi6rmmn0CjWGQ-w

 

 


 

MÜHLEN, MIETER UND MONETEN
von Catharina Göldner
Ein Live-Hörspiel über Geschehnisse an der Prenzlauer Allee 1890 bis heute

Regie: Catharina Göldner
mit: Alexander Höchst, Esther Esche, Ina Tempel, Jan Pohl, Mirco Borscht

Prenzlauer Berg 2013:
Ein Haus wird saniert. Die Zimmerdecke bröckelt herunter, das Wasser wird abgestellt, im Hof herrscht eine Rattenplage und die meisten Nachbarn ziehen aus. Nur wenige bleiben. Unter ihnen eine Frau, die versucht zu verstehen, warum sie bleiben will.

Prenzlauer Berg 1890:
Ein junger Müller bangt um den Fortbestand seiner Mühle, in deren Rücken das neue Gaswerk wächst. Die riesigen Gasometer brauchen Platz, doch der junge Müller will seine Mühle und sein Land dafür nicht aufgeben.

Mit über 100 Jahren Abstand kämpfen die zwei jungen Leute am gleichen Ort darum, bleiben zu können.
Der Hörspiel-Abend erzählt mit Worten, Musik und Geräuschen vom Schwingen der Menschen zwischen ihren Wurzeln und dem Wandel der Zeit, von Widerstand und Anpassung.
 



 

 

 


 

 


www.theateruntermdach-berlin.de