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Den gesamten Spielplan aller Berliner Bühnen finden Sie unter:
https://www.berlin-buehnen.de/de/spielplan/
 



Wer den Spielplan des TuD bekommen möchte, kann sich auch per mail (theateruntermdach(at)gmail.com) mit dem Betreff 'SPIELPLAN' bestellen' anmelden.




Nach allen Vorstellungen können die Besucher mit den Künstlern
im Theaterfoyer ins Gespräch kommen.


 
 

MAI 2018

 

 


Do
      17.05.     20 Uhr
Fr       18.05.     20 Uhr
Do      24.05.     20 Uhr
Fr       25.05.     20 Uhr


Premiere:
metzner&schüchner
Uraufführung
DER THEATERKRITIKER
von Tobias Schwartz

Konzept/Regie: Mareile Metzner
Spiel: Christoph Schüchner)

Tobias Schwartz’ bitterböses Porträt eines gefallenen - ehemals übermächtigen - Karrieristen wirft grundlegende Fragen nach der Korrelation von Macht, Trieb und Verantwortung in der Kunst auf. Mit ihrer übermütigen Zuspitzung ins Groteske leuchten metzner&schüchner tief in die bürgerliche Schmuddelecke, entlarven die Monströsität selbst ermächtigter (Scharf)Richter - die der Tatort Desktop derzeit epidemisch gebiert - und feiern gleichermaßen die Fülle der künstlerischen Ausdrucksweisen in der zeitgenössischen Theaterlandschaft. Eine tragikomische Hommage an deren Vielfalt nebst all ihren - aufklärerischen - Errungenschaften und ein aberwitziges Plädoyer für eine neue Kultur des Kritisierens.

Die Schauspielerin/Regisseurin Mareile Metzner und der Schauspieler Christoph Schüchner arbeiten seit einem gemeinsamen Engagement 1995 immer wieder in verschiedensten Zusammenhängen miteinander. Die erste Eigenproduktion als metzner&schüchner "NICHT VON SCHLECHTEN ELTERN“ - 2015 für die Projektreihe "Wildwechsel" am Theater an der Glocksee Hannover entwickelt, 2016 für das Theater unterm Dach adaptiert und 2017 dann beim Performing Arts Festival gezeigt – operiert an der Schnittstelle zwischen Schauspiel, dokumentarischer Recherche und musikalischer Performance. Ihre neue gemeinsame Arbeit „DER THEATERKRITIKER“ ist die Uraufführung des gleichnamigen Bühnenmonologs des Berliner Autors und Journalisten Tobias Schwartz. 

www.mareile-metzner.de www.christoph-michael-schuechner.de

Gefördert durch das Bezirksamt Pankow von Berlin (Amt für Weiterbildung und Kultur

- FB Kunst und Kultur)


 

Sa      26.05.      20 Uhr
So      27.05.      20 Uhr


Agentur für Anerkennung
HOTEL EUROPA

Regie: Reto Kamberger
Ausstattung: Ute Lindenbeck
mit: Anna Dieterich, Ana Hauck, Darinka Ezeta

Drei Frauen spielen den Untergang des HOTELS EUROPA in Anlehnung an Joseph Roths “Hotel Savoy“. Sie skizzieren Figuren und Begegnungen, reflektieren Zeitgeschichte und ihre eigenen Erfahrungen. Welcher “neue“ Gründungsmythos könnte das HOTEL EUROPA neu beleben?

Fragen zu Heimatverlust und Sehnsuchtsorten werden in Objekte übersetzt und lassen sie zu einem Teil des Hotelbilds werden. So entsteht das Setting von HOTEL EUROPA jeden Abend neu und stellt die Begegnungen zwischen den unterschiedlichen Lebensentwürfen in den Mittelpunkt. 

Die AGENTUR FÜR ANERKENNUNG ist Theaterkollektiv und Anerkennungsportal. Gründungsmitglieder sind Anna Dieterich, Ute Lindenbeck und Reto Kamberger. Je nach Projekt kommen KünstlerInnen aus unterschiedlichen Disziplinen hinzu.
Ausgangsmaterial für ihre Projekte sind neben Literatur und Sachtexten die persönlichen Erfahrungen der Beteiligten. Sie verdichten ihre Geschichten zu dramatischen Szenen, setzen Kommentare, Lieder und spielerische Aktionen ein, und entwickeln so für jedes Thema die passende Form. Mit dieser Unmittelbarkeit schaffen sie Nähe und laden das Publikum ein, mit ihnen neue Gesellschaftsformen zu erkunden.

www.anerkennungen.net   
 


 

Do       31.05.     20 Uhr
Fr        01.06.     20 Uhr

Premiere:
Uraufführung
PENTHESILEA IST MAGER
von Lukas T. Sperber

Regie/Ausstattung: Lukas T. Sperber
Spiel: Juliane Böttger, Tom Gramenz, Viktor Nilsson,
         Mascha Schneider, Felix Witzlau

"Penthesilea ist mager" ist die Uraufführung des gleichnamigen Stücks von Lukas T. Sperber, das sich dem "Mythos Penthesilea" aus heutiger Sicht nähert. Aber wie wird es möglich sich dieser durch Sagen unantastbar und unverständlich gewordenen Zeit zu nähern? Gerade aus modernem westeuropäischem Blickwinkel, der seit langem einmal wieder von einer Generation dominiert wird, die den Krieg nicht kennt, die den Tod verdrängt und von den antiken Problemen nur wenige teilt. Ein Umstand zu dem sich auch das Theater verhalten muss. Wer sind wir? Was wollen und können wir spielen NACH der Antike, NACH Kleist und dabei dennoch etwas über uns erfahren? Wo steckt in uns noch die Utopie eines Matriachats, wenn unsere Gesellschaft sich weithin in patriarchalen Strukturen bewegt? Findet die uns beschäftigende "Gender-Diskussion" in einem alten Mythos ihren Ursprung, vielleicht sogar ihre Lösung? "Penthesilea ist mager" soll der Versuch sein sich diesen Themen und Fragen zu nähern.




JUNI 2018


Fr        01.06.     20 Uhr

Uraufführung
PENTHESILEA IST MAGER
von Lukas T. Sperber

Regie/Ausstattung: Lukas T. Sperber
Spiel: Juliane Böttger, Tom Gramenz, Viktor Nilsson,
         Mascha Schneider, Felix Witzlau

"Penthesilea ist mager" ist die Uraufführung des gleichnamigen Stücks von Lukas T. Sperber, das sich dem "Mythos Penthesilea" aus heutiger Sicht nähert. Aber wie wird es möglich sich dieser durch Sagen unantastbar und unverständlich gewordenen Zeit zu nähern? Gerade aus modernem westeuropäischem Blickwinkel, der seit langem einmal wieder von einer Generation dominiert wird, die den Krieg nicht kennt, die den Tod verdrängt und von den antiken Problemen nur wenige teilt. Ein Umstand zu dem sich auch das Theater verhalten muss. Wer sind wir? Was wollen und können wir spielen NACH der Antike, NACH Kleist und dabei dennoch etwas über uns erfahren? Wo steckt in uns noch die Utopie eines Matriachats, wenn unsere Gesellschaft sich weithin in patriarchalen Strukturen bewegt? Findet die uns beschäftigende "Gender-Diskussion" in einem alten Mythos ihren Ursprung, vielleicht sogar ihre Lösung? "Penthesilea ist mager" soll der Versuch sein sich diesen Themen und Fragen zu nähern.



Sa      02.06.       20 Uhr
So      03.06.       20 Uhr


GEFALLE, DU SCHÖNE
von Amina Gusner

Idee / Textentwicklung / Regie: Amina Gusner
Ausstattung: Inken Gusner
mit: Inga Wolff, Franziska Kleinert und Studentinnen des ETI 
 

Inspiriert von Maxi Wanders Buch „Guten Morgen, du Schöne“ (1977) entsteht, 40 Jahre später, ein Theaterstück auf der Basis von Interviewprotokollen mit Frauen heute.
Amina Gusner verwebt diese Zeugnisse mit eigenen Texten zu einer Collage und lässt Frauen erzählen, wie sie sich selbst sehen und wahrgenommen fühlen.
Der Abend spielt mit Klischees und Stereotypen, mit Fremd- und Selbstbildern und dem,
womit sich Frauen auch aktuell immer noch auseinandersetzen müssen.


Eine Produktion von Amina Gusner in Koproduktion mit dem Theater unterm Dach.
Gefördert von der Heinz und Heide Dürrstiftung.
 



Do      07.06.      20 Uhr
Specialgespräch von theaterscoutings im Rahmen des PAF


Performing Arts Festival Berlin
ROSA-Trotz alledem
Ein Theaterprojekt von Anja Panse und Barbara Kastner

Text und Regie: Anja Panse
Ausstattung: Kathrin Krumbein
Dramaturgie / Produktionsleitung: Barbara Kastner
mit: Susanne Jansen, Lutz Wessel,
Arne van Dorsten (Puppenspiel) Annegret Enderle (Musik)
Puppenbau: Rodrigo Umseher, Ludwig Pauli

„Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten“
August Bebel

Rosa Luxemburg kämpfte für eine friedliche, gerechtere Welt. Als außerordentlich klarsichtige
Analytikerin gesellschaftlicher Verhältnisse führte sie den Menschen die gravierende Kluft zwischen Arm und Reich vor Augen, sprach von „Kriegswirtschaft“ im Interesse des Kapitals, von „Meinungsmanipulation“. Ihr Ziel war eine antikapitalistische und freie Gesellschaft. Ihr Name ist bekannt, doch wofür stand sie? Ihr Nachlass lässt ihr politisches Wirken, ihre flammenden Reden lebendig werden, aber auch ihre Situation als Frau und ihre stillen, privaten Momente, in denen sie erschöpft vom politischen Kampf innehielt.
Rosa Luxemburgs Denken und Handeln wirkt in unsere Gegenwart hinein – in eine Zeit der „alternativen Fakten“, der politischen Unberechenbarkeiten, der gefühlten Ohnmacht in einer übermächtig-komplexen Welt. Im Dialog zwischen Puppen, Puppenspieler und SchauspielerInnen werden Verbindungslinien zwischen damals und heute gezogen.
Rosa – Trotz alledem ist eine künstlerische Positionsbestimmung des eigenen Handelns, ergründet die Herrschaftsverhältnisse unserer Zeit und stellt mit Rosa Luxemburg die Frage nach Alternativen.

Kooperation mit:
Theater unterm Dach Berlin, dkw. Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus, Uckermärkisches Nationaltheater-Kulturgut Metzelthin

Gefördert von:
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur Brandenburg
 

http://www.theaterscoutings-berlin.de/programm/event/paf_special_gespraech_zu_rosa_trotz_alledem_1149/

 

 


 

Fr      08.06.      20 Uhr


Performing Arts Festival Berlin
Agentur für Anerkennung
HOTEL EUROPA

Regie: Reto Kamberger
Ausstattung: Ute Lindenbeck
mit: Anna Dieterich, Ana Hauck, Darinka Ezeta

Drei Frauen spielen den Untergang des HOTELS EUROPA in Anlehnung an Joseph Roths “Hotel Savoy“. Sie skizzieren Figuren und Begegnungen, reflektieren Zeitgeschichte und ihre eigenen Erfahrungen. Welcher “neue“ Gründungsmythos könnte das HOTEL EUROPA neu beleben?

Fragen zu Heimatverlust und Sehnsuchtsorten werden in Objekte übersetzt und lassen sie zu einem Teil des Hotelbilds werden. So entsteht das Setting von HOTEL EUROPA jeden Abend neu und stellt die Begegnungen zwischen den unterschiedlichen Lebensentwürfen in den Mittelpunkt. 

Die AGENTUR FÜR ANERKENNUNG ist Theaterkollektiv und Anerkennungsportal. Gründungsmitglieder sind Anna Dieterich, Ute Lindenbeck und Reto Kamberger. Je nach Projekt kommen KünstlerInnen aus unterschiedlichen Disziplinen hinzu.
Ausgangsmaterial für ihre Projekte sind neben Literatur und Sachtexten die persönlichen Erfahrungen der Beteiligten. Sie verdichten ihre Geschichten zu dramatischen Szenen, setzen Kommentare, Lieder und spielerische Aktionen ein, und entwickeln so für jedes Thema die passende Form. Mit dieser Unmittelbarkeit schaffen sie Nähe und laden das Publikum ein, mit ihnen neue Gesellschaftsformen zu erkunden.

www.anerkennungen.net 
 


 

Sa      09.06.     20 Uhr
So      10.06.     20 Uhr


Performing Arts Festival-Berlin

metzner&schüchner
Uraufführung
DER THEATERKRITIKER
von Tobias Schwartz

Konzept/Regie: Mareile Metzner
Spiel: Christoph Schüchner)

Tobias Schwartz’ bitterböses Porträt eines gefallenen - ehemals übermächtigen - Karrieristen wirft grundlegende Fragen nach der Korrelation von Macht, Trieb und Verantwortung in der Kunst auf. Mit ihrer übermütigen Zuspitzung ins Groteske leuchten metzner&schüchner tief in die bürgerliche Schmuddelecke, entlarven die Monströsität selbst ermächtigter (Scharf)Richter - die der Tatort Desktop derzeit epidemisch gebiert - und feiern gleichermaßen die Fülle der künstlerischen Ausdrucksweisen in der zeitgenössischen Theaterlandschaft. Eine tragikomische Hommage an deren Vielfalt nebst all ihren - aufklärerischen - Errungenschaften und ein aberwitziges Plädoyer für eine neue Kultur des Kritisierens.

Die Schauspielerin/Regisseurin Mareile Metzner und der Schauspieler Christoph Schüchner arbeiten seit einem gemeinsamen Engagement 1995 immer wieder in verschiedensten Zusammenhängen miteinander. Die erste Eigenproduktion als metzner&schüchner "NICHT VON SCHLECHTEN ELTERN“ - 2015 für die Projektreihe "Wildwechsel" am Theater an der Glocksee Hannover entwickelt, 2016 für das Theater unterm Dach adaptiert und 2017 dann beim Performing Arts Festival gezeigt – operiert an der Schnittstelle zwischen Schauspiel, dokumentarischer Recherche und musikalischer Performance. Ihre neue gemeinsame Arbeit „DER THEATERKRITIKER“ ist die Uraufführung des gleichnamigen Bühnenmonologs des Berliner Autors und Journalisten Tobias Schwartz. 

www.mareile-metzner.de www.christoph-michael-schuechner.de

Gefördert durch das Bezirksamt Pankow von Berlin (Amt für Weiterbildung und Kultur
- FB Kunst und Kultur)


 

Mi         13.06.     20 Uhr
Do        14.06.    20 Uhr

Uraufführung
PENTHESILEA IST MAGER
von Lukas T. Sperber

Regie/Ausstattung: Lukas T. Sperber
Spiel: Juliane Böttger, Tom Gramenz, Viktor Nilsson,
         Mascha Schneider, Felix Witzlau

"Penthesilea ist mager" ist die Uraufführung des gleichnamigen Stücks von Lukas T. Sperber, das sich dem "Mythos Penthesilea" aus heutiger Sicht nähert. Aber wie wird es möglich sich dieser durch Sagen unantastbar und unverständlich gewordenen Zeit zu nähern? Gerade aus modernem westeuropäischem Blickwinkel, der seit langem einmal wieder von einer Generation dominiert wird, die den Krieg nicht kennt, die den Tod verdrängt und von den antiken Problemen nur wenige teilt. Ein Umstand zu dem sich auch das Theater verhalten muss. Wer sind wir? Was wollen und können wir spielen NACH der Antike, NACH Kleist und dabei dennoch etwas über uns erfahren? Wo steckt in uns noch die Utopie eines Matriachats, wenn unsere Gesellschaft sich weithin in patriarchalen Strukturen bewegt? Findet die uns beschäftigende "Gender-Diskussion" in einem alten Mythos ihren Ursprung, vielleicht sogar ihre Lösung? "Penthesilea ist mager" soll der Versuch sein sich diesen Themen und Fragen zu nähern.


 

Fr      15.06.      20 Uhr


JAZZ AM HELMHOLTZPLATZ
zu Gast im Theater unterm Dach

Der Jazz ist zurück in Prenzlauer Berg!

Die Jazzinitiative „Jazz am Helmholtzplatz“ ist ab Juni  regelmäßig zu Gast im „Theater unterm Dach“ und
präsentiert international renommierte, in Berlin ansässige Jazzmusiker in intimem Rahmen.

Zum Auftakt spielt das Quartett um Allan Praskin (alto sax, USA): Jan Leipnitz (drums), Lars Gühlcke (bass) und Ruth Schepers (sax).
Alle vier sind eigenständige und originelle Musikerpersönlichkeiten, die sich hier zu einem furiosen Jazzkonzert voller Überraschungen zusammenschließen. Im Vordergrund stehen Jazzstandards von Swing bis Cool, aber auch eine frei improvisierte Nummer oder Eigenkompositionen  werden den Abend zu einem musikalischen Erlebnis machen.

Facebook:  Jazz am Helmholtzplatz
Eintritt: 10,- Euro, ermäßigt 8,- Euro
 


 

Sa       16.06.       20 Uhr
So       17.06.       20 Uhr


VON DER LANGEN REISE AUF EINER HEUTE
ÜBERHAUPT NICHT MEHR WEITEN STRECKE

von Henriette Dushe

Regie: Stephan Thiel
Ausstattung: Halina Kratochwil
mit: Franziska Hoffmann, Meda Gheorghiu-Banciu, Anja Lechle, Nadine Nollau, Eléna Weiß

Fünf Frauen erinnern sich an die Flucht ihrer Familie aus der DDR. Sie ringen mit ihren bis heute andauernden Versuchen, Träume und Ideale eines besseren Lebens mit der Realität in Einklang zu bringen.
Henriette Dushe betrachtet in ihrem Stück die aktuelle „Flüchtlingsdebatte“ aus einer besonderen Perspektive: Auch Deutsche sollten wissen, was es heißt, ein Flüchtling zu sein. Während des 2. Weltkrieges und Ende der 80er Jahre flüchteten Deutsche nach Deutschland - und stießen dabei zum Teil auf heftige Ablehnung.
Was passiert, wenn Menschen mit unterschiedlicher Prägung lernen müssen, miteinander zu
leben? Wie kommt es, dass das Gefühl der Heimatlosigkeit und Fremdheit trotz Integration bestehen bleiben kann? Damals wie heute sind es die gleichen Fragen.

Aufführungsrechte: henschel-schauspiel
 



Do      21.06.       20 Uhr
Fr       22.06.       20 Uhr


GEFALLE, DU SCHÖNE
von Amina Gusner

Idee / Textentwicklung / Regie: Amina Gusner
Ausstattung: Inken Gusner
mit: Inga Wolff, Franziska Kleinert und Studentinnen des ETI 
 

Inspiriert von Maxi Wanders Buch „Guten Morgen, du Schöne“ (1977) entsteht, 40 Jahre später, ein Theaterstück auf der Basis von Interviewprotokollen mit Frauen heute.
Amina Gusner verwebt diese Zeugnisse mit eigenen Texten zu einer Collage und lässt Frauen erzählen, wie sie sich selbst sehen und wahrgenommen fühlen.
Der Abend spielt mit Klischees und Stereotypen, mit Fremd- und Selbstbildern und dem,
womit sich Frauen auch aktuell immer noch auseinandersetzen müssen.


Eine Produktion von Amina Gusner in Koproduktion mit dem Theater unterm Dach.
Gefördert von der Heinz und Heide Dürrstiftung.
 


 

Sa     23.06.     20 Uhr
So     24.06.     20 Uhr


zum letzten Mal

SiDat! Simon Dach Projekttheater
DIE TAGE DER COMMUNE
von Bertolt Brecht / Hanns Eisler

Regie/Ausstattung: Peter Wittig
Musikalische Leitung/Klavier: Uwe Streibel
Choreographie: Nadja Herzog
Regieassistenz: Linda Loechte
Es spielen: Bianca Faber, Anne Sophy Schleicher, Margarete Steinhäuser, Merlin Delhaes,
                  David Hannak, Konstantin Klemm, Markus Riexinger, Robert Schonk,
                  Jerome Winistädt, Michael Matuszewski

Rosa Luxemburg: Es stimmt, ich habe verfluchte Lust, glücklich zu sein.
Babette in Tage der Commune: Für nen armen Hund ist nichts zu schad.

Das Stück erzählt die Geschichte einer kleinen Arbeiterfamilie und ihrer Freunde inmitten von großer Geschichte: den 72 Tagen der Pariser Commune im Jahre 1871. Es ist Drama, es ist Komödie, auch schwarze Komödie, es hat viel Musik. Es beginnt als Räuberpistole: Einem Kellner werden von den Gästen die Preise gemacht, und ein Brathuhn wird beschlagnahmt. Es endet als Requiem. Der Apfelbaum blüht, aber es sind alle tot. Oder sagen wir: Alle sind tot, doch der Apfelbaum blüht? Wir spielen kein Historiendrama. Wir riskieren den Rückblick auf vergangene Kämpfe als Vorblick auf die zukünftigen.

Eine Produktion von SiDat! Simon Dach Projekttheater / www.sidat-pro.de
Rechte: Suhrkamp-Verlag
 



Vom 25. bis 30. Juni findet im TuD die WERKSCHAU Volume N 4 der Jugendtheateretage statt.
Dazu wird es noch einen gesonderten Flyer geben.

Der Eintritt zu allen WERKSCHAU- Veranstaltungen ist frei.
 


 

 


www.theateruntermdach-berlin.de