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Nach allen Vorstellungen können die Besucher mit den Künstlern
im Theaterfoyer ins Gespräch kommen.


 

APRIL 2018

 

Do      19.04.      20 Uhr
Fr       20.04.      20 Uhr


Agentur für Anerkennung
HOTEL EUROPA

Regie: Reto Kamberger
Ausstattung: Ute Lindenbeck
mit: Anna Dieterich, Ana Hauck, Darinka Ezeta

Drei Frauen spielen den Untergang des HOTELS EUROPA in Anlehnung an Joseph Roths “Hotel Savoy“. Sie skizzieren Figuren und Begegnungen, reflektieren Zeitgeschichte und ihre eigenen Erfahrungen. Welcher “neue“ Gründungsmythos könnte das HOTEL EUROPA neu beleben?

Fragen zu Heimatverlust und Sehnsuchtsorten werden in Objekte übersetzt und lassen sie zu einem Teil des Hotelbilds werden. So entsteht das Setting von HOTEL EUROPA jeden Abend neu und stellt die Begegnungen zwischen den unterschiedlichen Lebensentwürfen in den Mittelpunkt. 

Die AGENTUR FÜR ANERKENNUNG ist Theaterkollektiv und Anerkennungsportal. Gründungsmitglieder sind Anna Dieterich, Ute Lindenbeck und Reto Kamberger. Je nach Projekt kommen KünstlerInnen aus unterschiedlichen Disziplinen hinzu.
Ausgangsmaterial für ihre Projekte sind neben Literatur und Sachtexten die persönlichen Erfahrungen der Beteiligten. Sie verdichten ihre Geschichten zu dramatischen Szenen, setzen Kommentare, Lieder und spielerische Aktionen ein, und entwickeln so für jedes Thema die passende Form. Mit dieser Unmittelbarkeit schaffen sie Nähe und laden das Publikum ein, mit ihnen neue Gesellschaftsformen zu erkunden.

www.anerkennungen.net   
 



Sa       21.04.     20 Uhr
So       22.04.     20 Uhr


nochmals
DIE WOHLPRÄPARIERTE FRAU
oder The ultimate imitation of life
von Susanne Jansen

Regie: Stephan Thiel
Mit: Anna Bardorf, Susanne Jansen, Elena Weiß, Alexander Ernst
 

"Ich habe immer schlechte Laune und bin immer gut drauf. Notorisch unterfordert, gleichzeitig völlig erledigt.
Entweder liege ich apathisch herum, oder ich rede manisch auf irgendwelche Menschen ein. Das schaffen andere in einem Monat nicht, was ich am Tag so rumschwanke."

Das Bordbistro eines Hochgeschwindigkeitszugs - Halt auf freier Strecke - drei Frauen und ein Mann, der Musiker, Mitreisender und auch der Hund Wolfi ist... Der Zug steht - keiner weiß warum, oder ob die Fahrt weitergeht. Was folgt ist ein rasanter, mitreißender, wortgewaltiger und sehr moderner Theaterabend. Monologisch, dialogisch und chorisch ringen die drei Frauen um Ihre Würde im Kampf um Optimierung und Flexibilität, gegen die Wut auf‘s banale Leben, die Unzufriedenheit, immer auf der Suche nach dem wahren Leben und der Schönheit des Moments.

„DIE WOHLPRÄPARIERTE FRAU oder The ultimate imitation of life“ ist eine sehr persönliche Bestandsaufnahme über die Auswirkungen einer hochgradig beschleunigten Gesellschaft auf die Menschen, die in ihr leben.
Der Text entfaltet einen poetischen Atem und kraftvollen Rhythmus. Mal nervös und fiebrig, dann wieder selbstironisch leicht, fast en-passant, berührend, sinnlich und vital agieren drei „Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs“- aber auch Frauen mit Nerven am Rande des Zusammenbruchs.

Diese Inszenierung wurde zum Friedrich-Luft-Preis 2016 nominiert. Der seit 1992 verliehene Theaterpreis würdigt jährlich die beste Berliner oder Potsdamer Theateraufführung.


 
Do      26.04.       20 Uhr
Fr       27.04.       20 Uhr
Sa      28.04.       20 Uhr


Premiere:
VON DER LANGEN REISE AUF EINER HEUTE
ÜBERHAUPT NICHT MEHR WEITEN STRECKE

von Henriette Dushe

Regie: Stephan Thiel
Ausstattung: Halina Kratochwil
mit: Franziska Hoffmann, Meda Gheorghiu-Banciu, Anja Lechle, Nadine Nollau, Eléna Weiß

Fünf Frauen erinnern sich an die Flucht ihrer Familie aus der DDR. Sie ringen mit ihren bis heute andauernden Versuchen, Träume und Ideale eines besseren Lebens mit der Realität in Einklang zu bringen.
Henriette Dushe betrachtet in ihrem Stück die aktuelle „Flüchtlingsdebatte“ aus einer besonderen Perspektive: Auch Deutsche sollten wissen, was es heißt, ein Flüchtling zu sein. Während des 2. Weltkrieges und Ende der 80er Jahre flüchteten Deutsche nach Deutschland - und stießen dabei zum Teil auf heftige Ablehnung.
Was passiert, wenn Menschen mit unterschiedlicher Prägung lernen müssen, miteinander zu
leben? Wie kommt es, dass das Gefühl der Heimatlosigkeit und Fremdheit trotz Integration bestehen bleiben kann? Damals wie heute sind es die gleichen Fragen.
 


 

So      29.04.         20 Uhr


LENZ von Georg Büchner
Mit: Matthias Rheinheimer
Regie: Lutz Lansemann

Der junge revolutionäre Dichter Lenz wird von Goethe
und dem Weimarer Fürsten wegen einer angeb-lichen „Eseley“ ins Exil geschickt und durchwandert das Steintal im Elsaß. Lenz sucht – verarmt und in einer Existenzkrise – bei dem mo­der­nen Pfarrer und Sozialpionier Oberlin nach einer neuen Per­spektive. Zwei Wochen später wird er aus Waldersbach unter Bewachung in einer Kutsche nach Straßburg gefahren.
Fünfzig Jahre später fällt Georg Büchner der Tage­buch­be­richt Oberlins in die Hände, und er verarbeitet diesen zur Erzählung „Lenz“.

Heute gilt das Stück als erstes literarisches Werk über die Schizophrenie. Lenzens Verhalten wird aber auch als heftige Reaktion gegen die sozialen und künstlerischen Zwänge interpretiert.

www.youtube.com/watch?v=DYqhbAO6RqI
 


 
 

MAI 2018

 

Fr       04.05.       20 Uhr
Sa      05.05.       20 Uhr
So      06.05.       20 Uhr
Mo      07.05.       20 Uhr


Premiere:
GEFALLE, DU SCHÖNE
von Amina Gusner

Idee / Textentwicklung / Regie: Amina Gusner
Ausstattung: Inken Gusner
mit: Inga Wolff, Franziska Kleinert und Studentinnen des ETI 

"Ich spiele allen Leuten vor, dass ich eine tolle Person bin. Ich bin gütig und mitfühlend, ich
glaube, so muss man sein als Frau. Ich spiele den Clown, der immer gute Laune hat. Aber ich
fühle mich allen Menschen fremd."
Ruth aus Maxi Wanders „Guten Morgen, du Schöne“

Inspiriert von Maxi Wanders Buch „Guten Morgen, du Schöne“ (1977) entsteht, 40 Jahre später, ein Theaterstück auf der Basis von Interviewprotokollen mit Frauen heute. Amina Gusner verwebt diese Zeugnisse mit Texten von Sylvia Plath, Sibylle Berg, Unica Zürn, Laurie Penny, Virginia Woolf, Mela Hartwig, Elfride Jelinek zu einer Textcollage und lässt Frauen erzählen, wie sie sich selbst sehen und wahrgenommen fühlen. Wer bin ICH und was bedeutet es heute, FRAU zu sein?

Eine Produktion von Amina Gusner in Koproduktion mit dem Theater unterm Dach.
Gefördert von der Heinz und Heide Dürrstiftung.
 


 

Do      10.05.     20 Uhr
Fr       11.05.     20 Uhr
 

Uraufführung
KIND ALLER LÄNDER
nach einem Roman von Irmgard Keun

Text und Regie: Anja Panse
Ausstattung: Annette Meyer
Musik: Annegret Enderle
Spiel: Friederike Pöschel

Kind aller Länder erzählt eine Geschichte von Flucht und Heimatlosigkeit aus der Sicht des zehnjährigen Mädchens Kully. Ihr Vater, ein Schriftsteller, muss vor dem NS-Regime fliehen und so beginnt eine Odyssee durch Europa und die USA. Kully jedoch nimmt die Welt anders wahr als die Erwachsenen: Sie wertet nicht. Ihre positive und naive Sicht verblüfft und amüsiert und verleiht den Schrecknissen Leichtigkeit.

Die Aufführung setzt sich anhand des Romans mit Heimatgefühlen, Sehnsüchten und
Verlustängsten von Geflüchteten auseinander. Insbesondere ruft Kind aller Länder in
Erinnerung, dass einst tausende von Deutschen auf der Flucht waren und zeigt, dass,
heute wie damals, Menschen nicht grundlos ihrer Heimat entfliehen.

gefördert durch das Bezirksamt Berlin Pankow, Fachbereich Kunst und Kultur
Medienpartner JUNGE WELT und MELODIE&RHYTHMUS
 


 
Sa       12.05.       20 Uhr
So       13.05.       20 Uhr


VON DER LANGEN REISE AUF EINER HEUTE
ÜBERHAUPT NICHT MEHR WEITEN STRECKE

von Henriette Dushe

Regie: Stephan Thiel
Ausstattung: Halina Kratochwil
mit: Franziska Hoffmann, Meda Gheorghiu-Banciu, Anja Lechle, Nadine Nollau, Eléna Weiß

Fünf Frauen erinnern sich an die Flucht ihrer Familie aus der DDR. Sie ringen mit ihren bis heute andauernden Versuchen, Träume und Ideale eines besseren Lebens mit der Realität in Einklang zu bringen.
Henriette Dushe betrachtet in ihrem Stück die aktuelle „Flüchtlingsdebatte“ aus einer besonderen Perspektive: Auch Deutsche sollten wissen, was es heißt, ein Flüchtling zu sein. Während des 2. Weltkrieges und Ende der 80er Jahre flüchteten Deutsche nach Deutschland - und stießen dabei zum Teil auf heftige Ablehnung.
Was passiert, wenn Menschen mit unterschiedlicher Prägung lernen müssen, miteinander zu
leben? Wie kommt es, dass das Gefühl der Heimatlosigkeit und Fremdheit trotz Integration bestehen bleiben kann? Damals wie heute sind es die gleichen Fragen.
 


 

Do      17.05.     20 Uhr
Fr       18.05.     20 Uhr
Do      24.05.     20 Uhr
Fr       25.05.     20 Uhr


Premiere:
metzner&schüchner
Uraufführung
DER THEATERKRITIKER
von Tobias Schwartz

Konzept/Regie: Mareile Metzner
Spiel: Christoph Schüchner)

Tobias Schwartz’ bitterböses Porträt eines gefallenen - ehemals übermächtigen - Karrieristen wirft grundlegende Fragen nach der Korrelation von Macht, Trieb und Verantwortung in der Kunst auf. Mit ihrer übermütigen Zuspitzung ins Groteske leuchten metzner&schüchner tief in die bürgerliche Schmuddelecke, entlarven die Monströsität selbst ermächtigter (Scharf)Richter - die der Tatort Desktop derzeit epidemisch gebiert - und feiern gleichermaßen die Fülle der künstlerischen Ausdrucksweisen in der zeitgenössischen Theaterlandschaft. Eine tragikomische Hommage an deren Vielfalt nebst all ihren - aufklärerischen - Errungenschaften und ein aberwitziges Plädoyer für eine neue Kultur des Kritisierens.

Die Schauspielerin/Regisseurin Mareile Metzner und der Schauspieler Christoph Schüchner arbeiten seit einem gemeinsamen Engagement 1995 immer wieder in verschiedensten Zusammenhängen miteinander. Die erste Eigenproduktion als metzner&schüchner "NICHT VON SCHLECHTEN ELTERN“ - 2015 für die Projektreihe "Wildwechsel" am Theater an der Glocksee Hannover entwickelt, 2016 für das Theater unterm Dach adaptiert und 2017 dann beim Performing Arts Festival gezeigt – operiert an der Schnittstelle zwischen Schauspiel, dokumentarischer Recherche und musikalischer Performance. Ihre neue gemeinsame Arbeit „DER THEATERKRITIKER“ ist die Uraufführung des gleichnamigen Bühnenmonologs des Berliner Autors und Journalisten Tobias Schwartz. 

www.mareile-metzner.de www.christoph-michael-schuechner.de


 

Sa      26.05.      20 Uhr
So      27.05.      20 Uhr


Agentur für Anerkennung
HOTEL EUROPA

Regie: Reto Kamberger
Ausstattung: Ute Lindenbeck
mit: Anna Dieterich, Ana Hauck, Darinka Ezeta

Drei Frauen spielen den Untergang des HOTELS EUROPA in Anlehnung an Joseph Roths “Hotel Savoy“. Sie skizzieren Figuren und Begegnungen, reflektieren Zeitgeschichte und ihre eigenen Erfahrungen. Welcher “neue“ Gründungsmythos könnte das HOTEL EUROPA neu beleben?

Fragen zu Heimatverlust und Sehnsuchtsorten werden in Objekte übersetzt und lassen sie zu einem Teil des Hotelbilds werden. So entsteht das Setting von HOTEL EUROPA jeden Abend neu und stellt die Begegnungen zwischen den unterschiedlichen Lebensentwürfen in den Mittelpunkt. 

Die AGENTUR FÜR ANERKENNUNG ist Theaterkollektiv und Anerkennungsportal. Gründungsmitglieder sind Anna Dieterich, Ute Lindenbeck und Reto Kamberger. Je nach Projekt kommen KünstlerInnen aus unterschiedlichen Disziplinen hinzu.
Ausgangsmaterial für ihre Projekte sind neben Literatur und Sachtexten die persönlichen Erfahrungen der Beteiligten. Sie verdichten ihre Geschichten zu dramatischen Szenen, setzen Kommentare, Lieder und spielerische Aktionen ein, und entwickeln so für jedes Thema die passende Form. Mit dieser Unmittelbarkeit schaffen sie Nähe und laden das Publikum ein, mit ihnen neue Gesellschaftsformen zu erkunden.

www.anerkennungen.net   
 


 

Do       31.05.     20 Uhr
Fr        01.06.     20 Uhr

Premiere:
Uraufführung
PENTHESILEA IST MAGER
von Lukas T. Sperber

Regie/Ausstattung: Lukas T. Sperber
Spiel: Juliane Böttger, Tom Gramenz, Viktor Nilsson,
         Mascha Schneider, Felix Witzlau

"Penthesilea ist mager" ist die Uraufführung des gleichnamigen Stücks von Lukas T. Sperber, das sich dem "Mythos Penthesilea" aus heutiger Sicht nähert. Aber wie wird es möglich sich dieser durch Sagen unantastbar und unverständlich gewordenen Zeit zu nähern? Gerade aus modernem westeuropäischem Blickwinkel, der seit langem einmal wieder von einer Generation dominiert wird, die den Krieg nicht kennt, die den Tod verdrängt und von den antiken Problemen nur wenige teilt. Ein Umstand zu dem sich auch das Theater verhalten muss. Wer sind wir? Was wollen und können wir spielen NACH der Antike, NACH Kleist und dabei dennoch etwas über uns erfahren? Wo steckt in uns noch die Utopie eines Matriachats, wenn unsere Gesellschaft sich weithin in patriarchalen Strukturen bewegt? Findet die uns beschäftigende "Gender-Diskussion" in einem alten Mythos ihren Ursprung, vielleicht sogar ihre Lösung? "Penthesilea ist mager" soll der Versuch sein sich diesen Themen und Fragen zu nähern.



 

 






 

 


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