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Nach allen Vorstellungen können die Besucher mit den Künstlern
im Theaterfoyer ins Gespräch kommen.


 


November 2017


 

Premiere:
Fr      17.11.     19.30 Uhr
(Nur noch Restkarten an der Abendkasse erhältlich.)

Sa     18.11.     19.30 Uhr
(Nur noch Restkarten an der Abendkasse erhältlich.)

So     19.11.     19.30 Uhr

(Nur noch Restkarten an derAbendkasse erhältlich.)


SiDat! Simon Dach Projekttheater
Berliner Erstaufführung der Originalfassung
DIE TAGE DER COMMUNE

von Bertolt Brecht / Hanns Eisler

Regie/Ausstattung: Peter Wittig
Musikalische Leitung/Klavier: Uwe Streibel
Choreographie: Nadja Herzog
Regieassistenz: Linda Loechte
Es spielen: Bianca Faber, Anne Sophy Schleicher, Margarete Steinhäuser, Merlin Delhaes,
David Hannak, Konstantin Klemm, Markus Riexinger, Robert Schonk, Jerome Winistädt, Maximilian Wrede

Rosa Luxemburg:
Es stimmt, ich habe verfluchte Lust, glücklich zu sein.
Babette in Tage der Commune:
Für nen armen Hund ist nichts zu schad.

Das Stück erzählt die Geschichte einer kleinen Familie und ihrer Freunde inmitten von großer Geschichte: den 72 Tagen der Pariser Commune im Jahre 1871. Es ist Drama, es ist Komödie, auch schwarze Komödie, es hat viel Musik. Es beginnt als Räuberpistole: Einem Kellner werden von den Gästen die Preise gemacht, und ein Brathuhn wird beschlagnahmt. Es endet als Requiem. Der Apfelbaum blüht, aber es sind alle tot. Oder sagen wir: Alle sind tot, doch der Apfelbaum blüht? Wir spielen kein Historiendrama. Wir riskieren den Rückblick auf vergangene Kämpfe als Vorblick auf die zukünftigen.

Aufführungsrechte: Suhrkamp Theater Verlag

Eine Produktion von SiDat! Simon Dach Projekttheater / www.sidat-pro.de
 


 

Premiere:

Do     23.11.     20 Uhr
Fr      24.11.     20 Uhr
Sa     25.11.     20 Uhr


Film-Riss-Theater
DIE SAAT
nach dem gleichnamigen Roman von Gustav Regler

Regie/Dramaturgie: Miriam Sachs
Licht: Christian Maith
mit: Miriam Sachs, Leo Solter, Karsten Troyke

Miriam Sachs, Theatermacherin und Autorin, erhielt 2014 für ihre Kriegsheimkehrer-Prosa DIE HEIMKEHR den Gustav Regler Literaturpreis. 2015-16 setzte sie sich in ihrer Projektreihe EIDESSTATTLICHE VERLEUMDUNGEN mit dem vergessenen und in Ungnade gefallenen Widerstandskämpfer Gustav Regler auseinander.

Sie beschäftigte u.a. die Frage: Wie wird man vom Rädchen in der Kriegsmaschinerie zum Sand im Getriebe? Auch in dem Roman DIE SAAT, der zwischen Kreuzzügen und Bundschuhbewegung und der Angst vor „dem Türken“, der Europa bedroht, spielt, geht es um Widerstand, Rebellion. Gustav Regler schrieb ihn 1934 im Exil – seine präzisen Analysen der Kriegshetze und deren Lukrativität für die Obrigkeit haben an Aktualität nichts eingebüßt. Die Streitgespräche der beiden Romanprotagonisten klingen
zuweilen, als kämpften sie mit bzw. gegen das Gedankengut von Pegida und AfD.

Ausschlaggebend für FILM RISS THEATER, "Die Saat" zu inszenieren – oder vielmehr einen Auszug daraus zur Debatte zu stellen ist der Bezug zu aufkommendem Fremdenhass, der Angst vor Terror und der neuen Brisanz, die Glaubenskriege heutzutage wieder haben. Sind Vorsichtsmaßnahmen berechtigt oder wirtschaftlich lukrative Propagandamaßnahme?

 


 

So     26.11.     20 Uhr


MUSIKBÜHNE
ORAKEL
mit dem Akvariet Trio

Rieko Okuda - Piano 
Antti Virtaranta - Bass
Wieland Möller - Drums

Bei dem Schweizer Jazzlabel Unit Records erschien am 15.September 2017 das Debütalbum des Akvariet Trios mit einem Feature von dem Trompeter und Komponisten Markus Stockhausen: jazz- und rockartige, improvisierte und durchkomponierte Klanggebilde. Eine poetische Reise ins Zentrum menschlicher Stimmungen – mit allen Höhen und Tiefen. Die Stimmungen der menschlichen Seele sind so vielschichtig, dass man sie mit alltäglicher Sprache kaum durchdringt. Wer das Leben tiefer begreifen möchte, der muss andere Mittel in Gebrauch nehmen. Die Komplexität unserer Existenz verlangt nach einem Medium, das durchlässig ist. Das Akvariet Trio beweist mit seinem neuen Album, dass man mit Musik auch Geschichten erzählen kann. Jedenfalls drängt sich, wenn man das unter dem Titel ORAKEL erscheinende Debütalbum der Berliner Jazzformation um den Triogründer und Schlagzeuger Wieland Möller, die japanische Pianistin Rieko Okuda und den finnischen Bassisten Antti Virtaranta hört, der Gedanke an eine Lebensgeschichte oder Lebensphase unmittelbar auf. Das Repertoire des Albums umfasst 4 Kompositionen in der Triobesetzung. Als krönenden Abschluss des Albums aber kann man das mystisch vibrierende und tranceartige Stück „Dunkles Licht“ bezeichnen. Markus Stockhausen durchmisst mit seinem Flügelhornspiel wahre Tiefen des Seelenlebens und lässt den Hörer mit oraklischen Gesängen anmutenden Tönen in eine lyrisch und zugleich hochkonzentrierte und träumerische Welt eintauchen.
ORAKEL ist ein vielversprechendes Debütalbum. Die klanglichen Ressourcen des Akvariet Trios mit Markus Stockhausen sind enorm. Von lyrischen Fließbewegungen bis hin zu wirbelnden Ekstasen, von streng geordneten Strukturen bis hin zu improvisatorischem Material findet sich in dieser Veröffentlichung alles, was moderne Klangkunst ausmacht. Dass das Akvariet Trio in keine Schublade passt, versteht sich von selbst, ist doch die Offenheit, die Neugierde unterschiedlichen Stilen und Traditionen gegenüber ein Muss jeder lebendigen, zeitgemäßen Musik. (Jörg Schenuit)

„Es ist eine CD, die zu den interessantesten Neuerscheinungen des Schweizer Labels Unit Records in diesem September gehört. Wie dieses Trio hier eine Brücke schlägt von einem energiegeladenen melodischen Sound, hin zu feinfühlig auskundschaftenden Passagen freier Improvisation. Das ist wirklich ein Hörerlebnis.“ (Johannes Kloth; ARD Radiofestival)

"Es war mir eine Freude mit diesen jungen, kreativen Musikern zusammen zu spielen. Differenzierte Klänge, Verdichtungen von Energie, vielschichtige Strukturen, feinsinniges Musizieren. Alles Gute für dieses Trio."  (Markus Stockhausen)

www.akvariet.com
 


 

 

DEZEMBER 2017

 

Berlin-Premiere:
Fr      01.12.     20 Uhr
Sa     02.12.     20 Uhr
So     03.12.     18 Uhr


unitedOffproduction
WASSER. GESICHTER. GESCHICHTEN.
Eine Theaterproduktion von unitedOFFproductions mit jungen, geflüchteten Menschen aus Syrien und dem Kongo - in deutscher, arabischer, kurdischer, englischer, französischer Sprache.

Idee, Regie: Dieter Krockauer
Interviews, Recherche: Dieter Krockauer, Eneko Sanz                                                Dramaturgie: Graciela González de la Fuente, Dieter Krockauer                                      
Bühne: Graciela González de la Fuente
Produktionsleitung, Organisation: Eneko Sanz
Mit: Abdulrahim Aljouja, Boubacar Barry, Barzan Hussein, Eneko Sanz, Carsten Wilhelm

Wasser - Über Ländergrenzen hinweg verbindet es Menschen und macht globale Abhängigkeitsverhältnisse deutlich. Bereits im Jahr 2030 sollen 40% der Menschheit in Regionen leben, die von Wasserverschmutzung und Wasserknappheit geprägt sind.

Gleichzeitig hält der hohe Verbrauch der kostbaren Ressource weltweit unvermindert an. Menschen fliehen nicht nur vor Krieg, Verfolgung und wirtschaftlicher Aussichtslosigkeit, sondern immer öfterauch, weil ihnen die elementarsten natürlichen Lebensgrundlagen fehlen.

„Wasser. Gesichter. Geschichten.“ ist die neue Produktion von uOFFp in Zusammenarbeit.
In einer Verdichtung aus Musik, Performance, Theater und dokumentarischer Recherche präsentiert die Gruppe einen künstlerischen Diskurs über die „Faszination Wasser“
und Fragen globaler Verteilungsgerechtigkeit.

Die Schauspieler und Musiker des internationalen Teams verbinden Fakten und Erzählungen aus verschiedenen geografischen Regionen und kulturellen Kontexten, aus Vergangenheit und Gegenwart, aus Sehnsucht und Realität. Sie werfen den Blick in die Zukunft: auf ihre eigenen, sehr persönlichen Perspektiven wie auch auf imaginäre globale Szenarien. Subjektive Erfahrungsberichte treffen auf Expertenberichte, theoretisches Wissen auf gefühltes Wissen, Medienbilder auf die realen Biografien und Migrationsgeschichten der einzelnen Akteure. 

„Wasser. Gesichter. Geschichten.“ wurde gefördert durch:
Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Die Braunschweigische Stiftung

Wir danken allen Organisationen und Personen, die uns bei der Entwicklung des Projektes inhaltlich oder organisatorisch unterstützt haben:
Prof. Dr. Andreas Haarstrick und Frau MSc. Manal Ali vom exceed-SWINDON Competence Center for Sustainable Water Management in Developing Countries der TU Braunschweig, Theresa Etzold vom Welcome Board Hannover, der Refugium Flüchtlingshilfe Braunschweig, Theresa Meidinger vom Grins e.V. Braunschweig, Janina Prüfer und Hiam El Masri von der DRK Sprungbrett gGmbH Braunschweig, Nina de la Chevallerie vom boat people projekt Göttingen, Yahouza Issifou aus Braunschweig, dem LOT-Theater Braunschweig, sowie dem Weltfriedensdienst e.V.: Stefanie Hess Berlin, Jasmina Barckhausen Guinea-Bissau und Pape Cheikh Sylla und El Hadji Faye von ENDA PRONAT Senegal.
 


 

Di     05.12.      9.30 Uhr    ausverkauft
                            11 Uhr

Mi     06.12.      9.30 Uhr
                            11 Uhr


HOR-Künstlerkollektiv
TOMTE TUMMETOTT
von Astrid Lindgren
Ein Theater mit Musik für Menschen ab 3 Jahren

mit:  Juliane Werner (Erzähler, Fuchs, Gitarre)
        Astrid Rashed (Erzähler, Tomte, Geige)
        Gabriele Nagel (Video)
Kostüm/Bühne: Sabine Mader 

Winter, ein alter Bauernhof, alle schlafen, alle außer einem: Tomte Tummetott. Keiner hat ihn jemals gesehen aber alle wissen, dass er dort wohnt und über den Hof wacht - über Mensch und Tier: er schaut nach den Kühen, dem Pferd und den Schafen, nach Katze, Hund und den Hühnern.

Leise schleicht jemand umher, es ist Mickel der Fuchs:" Nehmt euch in acht, ihr Hühner, jetzt komme ich"…aber Tomte passt gut auf, dass niemandem etwas passiert in der Nacht und doch auch keiner hungrig bleiben muss : " Ich will gerne meine Grütze mit Dir teilen"

Das HOR-Künstlerkollektiv erweckt die berühmte Bilderbuchgeschichte von Astrid Lindgren mit Musik, Theater und Video zum Leben.
 


 

Fr      08.12.      20 Uhr


Film-Riss-Theater
DIE SAAT
nach dem gleichnamigen Roman von Gustav Regler

Regie/Dramaturgie: Miriam Sachs
Licht: Christian Maith
mit: Miriam Sachs, Leo Solter, Karsten Troyke

Miriam Sachs, Theatermacherin und Autorin, erhielt 2014 für ihre Kriegsheimkehrer-Prosa DIE HEIMKEHR den Gustav Regler Literaturpreis. 2015-16 setzte sie sich in ihrer Projektreihe EIDESSTATTLICHE VERLEUMDUNGEN mit dem vergessenen und in Ungnade gefallenen Widerstandskämpfer Gustav Regler auseinander.

Sie beschäftigte u.a. die Frage: Wie wird man vom Rädchen in der Kriegsmaschinerie zum Sand im Getriebe? Auch in dem Roman DIE SAAT, der zwischen Kreuzzügen und Bundschuhbewegung und der Angst vor „dem Türken“, der Europa bedroht, spielt, geht es um Widerstand, Rebellion. Gustav Regler schrieb ihn 1934 im Exil – seine präzisen Analysen der Kriegshetze und deren Lukrativität für die Obrigkeit haben an Aktualität nichts eingebüßt. Die Streitgespräche der beiden Romanprotagonisten klingen
zuweilen, als kämpften sie mit bzw. gegen das Gedankengut von Pegida und AfD.

Ausschlaggebend für FILM RISS THEATER, "Die Saat" zu inszenieren – oder vielmehr einen Auszug daraus zur Debatte zu stellen ist der Bezug zu aufkommendem Fremdenhass, der Angst vor Terror und der neuen Brisanz, die Glaubenskriege heutzutage wieder haben. Sind Vorsichtsmaßnahmen berechtigt oder wirtschaftlich lukrative Propagandamaßnahme?
 


 

Sa     09.12.     20 Uhr
So     10.12.     20 Uhr


KEIN DACH KEIN BODEN
von Amina Gusner

Regie: Amina Gusner
Ausstattung: Inken Gusner
mit: Inga Wolff und Can Oral
Stimmen : Peter Rene Lüdicke, Artemis Chalkidou, Helen Schröder, Max Nowka, Nadine Schori und Rüdiger Rudolph

KEIN DACH KEIN BODEN ist ein Stück basierend auf sechs authentischen Abschiedsbriefen von Selbstmördern. Eine Schauspielerin, ein Musiker und diverse Geister begegnen sich im Limbus, in einem Zustand des Übergangs: noch nicht im Tode angekommen, noch mit ihrem Leben verbunden, aber eben nicht mehr lebend.

Ein Spiel mit Erwartungshaltungen, Wut, Erinnerungen, Enttäuschungen entspinnt sich zu einem Konzert aus Stimmen und erinnerten Geräuschen. KEIN DACH KEIN BODEN ist ein polyphones Klanggefüge aus Text, Atmosphären und Gesang. Ein Durchspielen aller möglichen Leben in einer Stunde.

Indem Amina Gusner ein Stück über Selbstmörder macht, macht sie ein Stück über unser Leben: Worin besteht sein Sinn? Was ist sein Wert? Unabhängig jeder Mode und politischen Bewegung. Was macht ein Leben lebenswert? Und ja, es darf auch gelacht werden, denn Komik und Tragik liegen ja bekannter maßen dicht bei einander.
 

https://vimeo.com/205569021

 


 

Premiere:
Do      14.12.      20 Uhr
Fr       15.12.      20 Uhr im Anschluss Publikumsgespäch
Sa      16.12.      20 Uhr


Berliner Erstaufführung
AM BODEN von George Brant

Regie/Konzept: Mirko Böttcher                                           Ausstattung: Lina Antje Gühne
Komposition: Alexandra Holtsch
Dramaturgie: Katja Kettner
Produktionsleitung: Tine Elbel
Spiel: Silke Buchholz

Der alte Menschheitstraum von der Unverwundbarkeit scheint sich im Drohnenkrieg zu verwirklichen: Chirurgische Eingriffe, die den Feind beseitigen, ohne das auf der eigenen Seite Opfer zu beklagen sind.

Ist die virtuelle Kriegsführung ein ethischer Fortschritt? Welche psychologischen Folgen hat das Töten per Joystick bei den Drohnenpiloten? Wie sieht deren Alltag zwischen Kindererziehung und Terroristenjagd aus?

Am Boden ist die Geschichte einer ehemaligen Kampffliegerin, die nach einer Schwangerschaft zur Drohnenpilotin ausgebildet wird und von der Militärbasis Creech bei Las Vegas „War on Terror 9-5“ macht. Die Pilotin kämpft sich durch surreale 12-Stunden-Schichten weitab vom Schlachtfeld, jagt tagsüber Terroristen und ist abends Frau und Mutter.

Am Boden ist eine Tour de force für eine Schauspielerin und fliegt von den Höhen der Lyrik in die Untiefen der täglichen Existenz und nimmt dabei unsere Vorstellungen über Krieg, Familie und die Kraft des Geschichtenerzählens ins Visier.

Gebe ihr einen Kuss zum Abschied und fahre in den Krieg. (AM BODEN George Brant)

Gefördert von:
BA Pankow (Amt für Weiterbildung und Kultur / FB Kunst und Kultur), Rusch-Stiftung, Heinz und Heide Dürr-Stiftung

http://www.theaterscoutings-berlin.de/programm/event/gespraech_zu_am_boden_1075/



So     17.12.     20 Uhr


MUSIKBÜHNE
FEELING GOOD_2

mit: Susanne Jansen (Vocal)
       Guido Raschke (Piano)
       Lutz Schlosser (Gitarre/Bass)

Gänsehautfeeling garantiert!

Auch in diesem Jahr möchte Susanne Jansen, ausdrucksstarke Sängerin und Vollblutschauspielerin mit Gold und nötigenfalls auch dem passenden Quäntchen raueren Edelmetalls in der Stimme, zum Adventskonzert und einem musikalischen Perforceritt durch Ihr Favoritenrepertoire - Blues, Jazz, Chanson, Eigenwilliges, Selbstgetextetes einladen. Begleitet von den beiden großartigen Musikern Guido Raschke (Piano) und Lutz Schlosser (Gitarre/Bass).
 


 

Mo      18.12.     19.30 Uhr
Di       19.12.     19.30 Uhr


SiDat! Simon Dach Projekttheater
Berliner Erstaufführung der Originalfassung
DIE TAGE DER COMMUNE

von Bertolt Brecht / Hanns Eisler

Regie/Ausstattung: Peter Wittig
Musikalische Leitung/Klavier: Uwe Streibel
Choreographie: Nadja Herzog
Regieassistenz: Linda Loechte
Es spielen: Bianca Faber, Anne Sophy Schleicher, Margarete Steinhäuser, Merlin Delhaes,
David Hannak, Konstantin Klemm, Markus Riexinger, Robert Schonk, Jerome Winistädt, Maximilian Wrede

Rosa Luxemburg:
Es stimmt, ich habe verfluchte Lust, glücklich zu sein.
Babette in Tage der Commune:
Für nen armen Hund ist nichts zu schad.

Das Stück erzählt die Geschichte einer kleinen Familie und ihrer Freunde inmitten von großer Geschichte: den 72 Tagen der Pariser Commune im Jahre 1871. Es ist Drama, es ist Komödie, auch schwarze Komödie, es hat viel Musik. Es beginnt als Räuberpistole: Einem Kellner werden von den Gästen die Preise gemacht, und ein Brathuhn wird beschlagnahmt. Es endet als Requiem. Der Apfelbaum blüht, aber es sind alle tot. Oder sagen wir: Alle sind tot, doch der Apfelbaum blüht? Wir spielen kein Historiendrama. Wir riskieren den Rückblick auf vergangene Kämpfe als Vorblick auf die zukünftigen.

Aufführungsrechte: Suhrkamp Theater Verlag

Eine Produktion von SiDat! Simon Dach Projekttheater / www.sidat-pro.de
 


 

Do      21.12.      20 Uhr
Fr       22.12.      20 Uhr


Berliner Erstaufführung
AM BODEN von George Brant

Regie/Konzept: Mirko Böttcher                                           Ausstattung: Lina Antje Gühne
Komposition: Alexandra Holtsch
Dramaturgie: Katja Kettner
Produktionsleitung: Tine Elbel
Spiel: Silke Buchholz

Der alte Menschheitstraum von der Unverwundbarkeit scheint sich im Drohnenkrieg zu verwirklichen: Chirurgische Eingriffe, die den Feind beseitigen, ohne das auf der eigenen Seite Opfer zu beklagen sind.

Ist die virtuelle Kriegsführung ein ethischer Fortschritt? Welche psychologischen Folgen hat das Töten per Joystick bei den Drohnenpiloten? Wie sieht deren Alltag zwischen Kindererziehung und Terroristenjagd aus?

Am Boden ist die Geschichte einer ehemaligen Kampffliegerin, die nach einer Schwangerschaft zur Drohnenpilotin ausgebildet wird und von der Militärbasis Creech bei Las Vegas „War on Terror 9-5“ macht. Die Pilotin kämpft sich durch surreale 12-Stunden-Schichten weitab vom Schlachtfeld, jagt tagsüber Terroristen und ist abends Frau und Mutter.

Am Boden ist eine Tour de force für eine Schauspielerin und fliegt von den Höhen der Lyrik in die Untiefen der täglichen Existenz und nimmt dabei unsere Vorstellungen über Krieg, Familie und die Kraft des Geschichtenerzählens ins Visier.

Gebe ihr einen Kuss zum Abschied und fahre in den Krieg. (AM BODEN George Brant)

Gefördert von:

BA Pankow (Amt für Weiterbildung und Kultur/FB Kunst und Kultur), Rusch-Stiftung, Heinz und Heide Dürr-Stiftung



 


 
 

 


www.theateruntermdach-berlin.de